„das ist ihre praktikantin.“

soso.
hab mir heute als „gutenmorgenbegrüssungsworte im büro was anderes vorgestellt.
ein „}n morgen“, „hallo“ oder „hi“ hätts auch getan.
so – ähem – ja.
ich hab jetzt eine praktikantin? – aha.
nie angefordert.
aber sie ist jetzt da.
warum sagt mir kein mensch was?
hätt vielleicht das bürozimer besucherfreundlich gemacht.
oder schon mal was vorbereitet.
okok.
tisch frei machen.
hmm – zeitungen, magazine, div. Unterlagen (alt, neu, wichtig, unwichtig …. ach egal) mal weg.
so.
aja – ein pc wär nicht schlecht.
sonst wird das mit dem arbeiten nix – wurstsemmelholen, kaffeemachen und zeitunglesen tu ich lieber selber.
auf zum „zeugwart“ = „finanz-cheffe“ = „begrüssungswortesprecher“
beckenbauer-zitat schallt mir entgegen.
papier und kuli muss vorerst reichen.
ihren blick will ich jetzt lieber nicht kommentieren.
1h bürovorstellungsrunde – schlauerweise in der büroküche wo jeder reinkommt, nicht blockweise sondern fast wie einstudiert, einer nach dem anderen, nach und nach.
tja, und jetzt muss sie beschäftigt werden.
und das beschäftigt mich.

letztens

großes meeeting.
alle sitzen lose herum.
kollege rechts neben mir steht auf – für kleine jungs.
großer cheffe kommt heran, will sich setzen.
rechts, neben mir.
kollege eilt heran:
„nix da – mein sessel.“
cheffe akzeptierts,
springt auf und schleift sich selbst sessel heran.
bin gespannt, was heut wieder passiert.

is it love?

„the boss“ war grandios.
einfach ein erlebnis.
aber das.
das war für mich wahrscheinlich der netteste augenblick während des konzerts.
der jubel klingt langsam ab.
nächste nummer.
die ersten takte werden gespielt.
die menge tobt.
und dann, dann fahren vereinzelt hände in die höh.
mit handys.
als live-übertragungs-tool.
für ihn.
für sie.
für zuhause oder im stau,
in der badewanne oder fabrik,
den babysitter oder ins krankenhaus.
schön.
einfach schön mitanzusehen,
wie eine der emotinalsten nummern nicht nur im stadion die leute erfreut.
river
„you were a real good audience“
danke bruce.
danke für „the river“

seit 2 wochen …

… hat meine stereo-anlage einen harten job.
jeden morgen.
eine stunde bevor ich die tür schließe und ins büro fahr.
da dreh ich den volume-knopf nach rechts.
nicht bis zum anschlag.
das täte den fesntern nicht gut.
aber schön laut.
Ø PLAY
booklet raus.
und genießen.
die stimme.
die geschichten.
die so ehrlich sind.
so aus dem leben.
als ob er’s wirklich erlebt hat.
es ist fast so,
als wäre man mitten drin.
man spürt fast das leder des lenkrades.
die kieselsteine zwischen den zahen, unten am fluss.
den herzschlag.
die trauer.
wut.
und alles mit geballter energie.
nicht irgendwie lasch, hingecastet, hin“designed“.
es passt einfach alles.
ok, meine stimme nicht so.
aber ich sing mit.
versuchs zumindest.
und kämpfe mit der gänsehaut,
der rührung.
ja.
ich bin gerührt.
immer.
immer wenn ich’s höre.
ich weiß nicht warum.
einfach schön.
und ruhig.
eine wunderbare geschichte.
ohne viel dramatik.
und trotzdem so stark.
my hometown
meine absolute lieblingsnummer.
er wird’s heute wahrscheinlich nicht spielen.
leider.
aber das ich mich wie wahnsinnig drauf freu,
das steht fest.

gespannt.


obs wohl was wird?
und wie siehts aus?
reichts licht?
oder wirds einfach nur fad?

mittagspause.
nix wie raus aus dem büro – beute machen.
also einkaufen gehen.
seltsame begegnung mit einem gepard.
direkt vorm eingang.
und weiter, rüber über die straße.
den gehsteig entlang.
den gewohnten weg eben.
und plötzlich.
plötzlich ist da was in meinem augenwinkel.
ein funkeln.
ein lichtstrahl.
ich bleib stehn – und hab die luxo schon in der hand.
instinktiv.
die mundwinlkel zeigen nach oben.
links-rechts-links-blick.
so wie in der volksschule brav gelernt, bevor man über die straße geht.
aber ich leg nur an, knips zwei mal.
weiter.
rein in den supermarkt.
schnell.
es muss schnell gehen.
mein „standard-menü“
zwar ungesund.
sehr ungesund sogar.
aber zum überlegen wollte ich mir keine zeit nehmen.
kassa 2 ist frei.
war frei.
und ist wieder frei.
vorsichtig am chamäleonisierten gepard vorbei.
rein ins büro.
luxo anstopeln.
bilder raussaugen.
freuen.
quer