braunschweiggasse …

… u-bahnstation braunschweiggasse.
irgendwie hat die eine besondere wirkung auf mich.
genaugenommen dann, wenn ich lese.
abends, wenn ich mit der u-bahn vom büro heimwärts fahre,
lese ich gerne ein wenig in einem buch, im profil oder im vor-magazin.
und dann.
dann passierts.
ich schau auf.
und ich erschrecke mal für mal.
ich kann es nicht glauben, es nicht nachvollziehen.
aber jedesmal, wenn ich beim heimfahren erstmalig aus dem lesen auftauche,
tu ich das in der u-bahnstation braunschweiggasse.

erst basteln, dann essen …

… heißts für mich ab sofort, wenn ich ein überraschungsei in die mangel nehme.
wollt mir heute die hitze ein wenig versüßen
und dem basteltrieb in mir futter geben.
tja, und gierig wie ich bin, reiß ich die folie runter,
knack die beiden schokohälften vorsichtig auseinander
– wobei knacken eher durch „teilen zweier flüssigkeiten“ zu ersetzen wäre –
und verschling die schokolade.
mampfend wird das gelbe plastik-ei geöffnet.
„yeah – wieder mal was neues“ entfährts mir.
neues – pfah.
xmas
ein weihnachtsmann.
im juni.
bei 30 grad im schatten.

eine wiese …

… möchte ich gerne sein.
einfach nur da liegen.
ja.
und grün sein.
einfach nur grün sein.
hier und da ein blümlein wachsen lassen.
oder doch mehr.
in allen farben.
mit bienen, hummeln, mäusen, heuschrecken, regenwürmer, ameisen und einem storch mittendrin.
aber keine stadt-wiese.
mit zaun drum rum.
und sprinkler-anlage drin.
gras
obwohl …
… in dieser gluthitze …