ah, wie sie wehen.

wenn man sich etwas eng bebündchenter socken entledigt und
hernach kurzbehos’t durch die wohnung geht, so spürt man die
härchen, die vom sockenbündchen tagsüber zum darniederliegen
gezwungen wurden, freudigst im gehwind wehen. die restliche
beinbehaarung macht da klarerweise nicht mit.

die raupe …

… hatte sich am goppa, bzw. der dille, verköstigt.
eine wunderschöne, wie ich meine. der photograph,
der sich zum behufe des photographierens ihrer sogar
in den staub warf, schien der hübschen aber keinerlei
lampenfieber einzuflössen, nein, sie schien’s sogar zu
genießen und stoppelte gemächlich gen himmel.
raupe

kalibesk

ein hübsches wörtchen.
oder nicht?
rann mir grad so aus den fingern.
nur … ich muss ihm noch eine bedeutung geben.
was wär denn ein so schönes wort ohne bedeutung?
es würd in der bedeutungslosigkeit versinken.
vielleicht kann man ja allgemein bedeutungslose worte als kalibesk bezeichnen.
das wort kalibesk wär somit gar nicht mehr kalibesk,
quasi durch diese bedeutungszuweisung selbst postkalibesk geworden,
kalibesk wär ein wort, dessen name das gegenteil von dem bedeutet, was es aussagt.
tja, für einen ebensolchen zustand wär kalibesk eigentlich auch recht passend.
nur, wenn kalibesk diesen umstand beschreiben würde, bräuchten wir ein
weiteres schönes bedeutungsloses wörtchen, dass die bezeichnung rechtfertigen würde,
da ja nun kalibesk für worte steht, dessen name das gegenteil ihrer selbst darstellen.
kalibesk wär somit für sich selbst wieder nicht kalibesk.
ein eigenartiges wörtchen.
ohne bedeutung.
wir wissen nur eins: dass kalibesk nicht kalibesk ist.
nur, was es tatsächlich bedeutet, steht noch in den sternen.