vor der u-bahn.
und der ihr innenwohnenden temperatur und schwüle,
die einem binnen sekunden sturzbäche über den rücken jagen,
dem cuvée an olfaktorischen eindrücken, die einem das
atmen als unnötige überlebensnotwendigkeit erscheinen lassen,
dem sich-selbst-nicht-berühren-wollen, weil das „shschhst“ schon
rein klanglich keine offenbarung ist, und erst der gedanke,
dass man eventuell mit jemand anderen …
diese angst füllt bereits jetzt schon meine schweißdrüsen,
um dann beim aussteigen wieder total ausgelaugt zu sein.
genau so wie ich.
eisbärig kalter ohrwurm.
wird sich bei der hitze leider nicht
so schnell aus der grauzone in
meinem gehörgang eisen lassen.
jack *gäähn* johnson
der gute knabe klappt julia recht zuverlässig
die augenlider zu. der hat sie auch schon im
bauch der mutter eingedüselt.
myteriöse eier
ihre bäuerchen …
… eichen vom kaum wahrnehmbaren glucksen
bis hin zur kategorie „eu-agrar-kommissär“
vanillemilchpackerl
erinnern mich an die volksschule.
an die milchkisterl.
ans tägliche grangel, wer sich zuerst sein
schulmilchpackerl nehmen darf.
und an die abzieh-pickerl drauf, mit den formel1-boliden.
mein liebling war der schwarze lotus von keke rosberg,
mit dem hübschen jps-aufdruck. wenn der nicht auf einem
der vanillemilchpackerl drauf war, war´s kein guter tag.
jetzt sind keine pickerl auf der vanillemilch, die packerl
haben einen modischen drehverschluss, unter dem ein
abziehdeckel für längere haltbarkeit sorgen soll und der
beim abziehen immer ein tröpfchen aufs hemd springen
lässt. und irgendwie hat auch die vanillemilch früher
ein wenig beglückender geschmeckt.
flipflops und sommerbabykleidung
sind in wien mitte juli bei sahara-temperaturen
nicht zu bekommen.
aber dafür dicke herbstjacken und feste stiefeln.
gestern, ca. 20uhr
das perfekte automobilhochglanzprospektlicht.
wohlig warm, seidensanft und samtweich.

