„… mit ski aus?“
frug der mich heut´ in der bim.
er habe sich diese von einem freund ausgeliehen.
ob die in ordnung seien.
„aber ja doch.“

eigentlich ein blindgänger. was drauf sollte ist nicht drauf. gefällt mir trotzdem. die alte baustellentafel.

ich mag solch optische effekte. könnt´ mich stundenlang damit spielen.

twoday-standard-symbol als schwarzfahrer?
beim orf?

ballesterer
gutes interview.
viel wahrheit drin.
„Aber du hast im Dorf einen Fußballplatz gehabt, oder zumindest viel Platz, davon gibt’s im Burgenland genug. Dann brauchst du nur mehr vier Leiberln, mit denen du die Tore machst. Das verleitet natürlich dazu, einen Mythos aufzubauen.“ „
ja, 4 leiberln haben gereicht.
manchmal haben wir nicht mal bis zum anderen tor gesehen, so finster war´s.
schmunzler 1:
„Es gibt einige Dörfer im Burgenland, die ganz speziell sind. Neuberg im Südburgenland gehört dazu. Da kommt unser Thomas Wagner von Mattersburg her. Der ist ungefähr so, wie der Gasselich bei der Austria war – der Wertlose. Ein wunderbarer, exzellenter Kicker, der nichts reinbringt. Mittlerweile bin ich der Meinung, der tut das aus dem Bewusstsein heraus, dass jedes Tor auch ein Ballverlust ist.“
schön. tor=ballverlust.
trotzdem, der th. wagner wird leider unterschätzt.
schmunzler 2:
„Ich erinnere mich noch gut, als wir gegen die Vienna um den Klassenerhalt gespielt haben. Da sind etwa 3.500 Mattersburger auf die Hohe Warte gefahren. Schon vor Spielbeginn ist das kalte Bier ausgegangen. Sie haben auf der Gegengerade auf der Wiese ein Tischerl aufgestellt, und da hat halt irgendwer, der völlig überfordert war, Bier eingeschenkt.“
das kommt mir bekannt vor. als vor jahren das horrstadion neueröffnet wurde, hatten die austrianer den fc-tirol zu gast. ich saß auf der tirol-tribüne – eine zusatztribüne aus stahlgerüst. Von wegen neueröffnung. das beste dran war, dass hinter der tribüne (mit platz für ca. 2000 durstigen tirol-fans) ein bierbäuchiger ordener mit einer scheibtruhe und 2 kisten bier ein wenig überfordert war.
https://www.derstandard.at/story/1517838/nicht-alles-im-burgenland-ist-ungewoehnlich
„anmache“
„anmach-sprüche“
?
häh?
deutsches deutsch ist manchmal recht gewöhnungsbedürftig.
und an manche wortschöpfungen wird´ ich mich nie gewöhnen.
sicher nicht.
„anmache.“
wer lässt sich denn schon von einem „anmach-spruch“ aufreissen?
einfall

zumindest das sonnenlicht hat heut´ einen schönen.
kauschend …
… banane essend steht er abends sehlenruhig in der vollen u-bahn und verdirbt einem den hunger.
der anzugmann.
20,97
undankbar?
ja.
und voller hoffnung.
hoffnung, heute nicht dem nachbarn zu begegnen.
der sich selbst einlädt.
sich festsetzt.
sich selbst einlädt.
und selbst einschenkt.
heute nicht, st.
twoday-referrer-spam?
twoday-shop spamt in den referrern herum?
kann nicht sein!
oder?

http://www.equisto.de/perl/store/store.pl?store_id=twodaynet
raushängen
24m²
10 leute
5 raucher
2 aschenbecher
1 h
ich würd´ mich jetzt gern zum fenster raushängen – zwecks durchlüftens.
fips, der bröselmaier
„fips“, also eigentlich fabian, war gestern mit seinen eltern bei mir in der wohnung. schwache 11 monate ist er alt, der schlingel. und hat die wohnung auf kindertauglichkeit getestet.
kaktus, grapefruit-bäumchen, türstopper, gießkanne sind gleich mal, weil nicht unbedingt für ihn zum spielen geeignet, als objekt der begierde auserkoren worden und hernach leider eine etage höher auf den tisch gewandert. so. weiter gings zur treppe, immer mit einer dicken brotrinde im mund – eine ähnlichkeit mit pepeye war nicht abzustreiten – und da hat er sich verliebt.
in eine keramikente.
die gute musste in der alten wohnung auf der vitrine ihr dasein fristen, da auf 35,5 m² für die 50cm hohe dame kein platz mehr zu finden war.
jetzt darf sie jeden der die treppe hochsteuert begrüßen.
und hat dem kleinen „fips“ gleich mal die augen verdreht.
da die ente auch nach längerem zuwinken nicht runter kam, beschloss er, den steilen weg nach oben anzutreten.
onkel boomerang übernahm den transfer und schon war das erste date perfekt.
ein perfektes paar.
die ente ist genau so groß, wie der sitzende „fips“ und hatte den kleinen gleich um die flosse gewickelt.
schön, wie der kleine die ente „begreifen“ lernte.
ihm hat scheinbar auch die raue pberfläche seiner freundin gefallen – die mal etwas anderes war, als alles, was sonst in seine nähe kommt.
irgendwie fühl ich mich ganz wohl, wenn der kleine zu besuch ist, wenn ich spüre wie glücklich er ist, wie unbeschwert er unterwegs ist – und ich bin auch ein wenig gerührt.
heut´ morgen hat mich das werk des kleinen bröselmeiers an den gestrigen besuch erinnert. die wohnung war stellenweise mit brotrindenkrümel aller größen übersäht.
ich find, „fips“ passt übrigens wunderbar zu dem kleinen, der wohl die besten eltern hat, die man sich nur vorstellen kann. ob ich ihnen offenbaren soll, dass ich dem kleinen den nickname „fips“ gegeben hab?
ein zeichen?
und wieder begegne ich einem „fisch“.
einem inversen schatten-fisch, der durch die seilführungslöcher der jalousien fällt.
schön.
