Die Kurze hört um 21 Uhr Radionachrichten. Sie meint verwundert: „Jetzt hab ich gehört: ‚Es ist 23 Uhr.‘“ Die Dame hört dies und meint verwundert: „Ja eh, es ist 21 Uhr.“ Wenn sich zwei verhören, dann passt‘s am Ende eh wieder.
Sinnesfreuden
Die Gassen geben wieder duftend preis, welch Kulinarik längste Zeit in ihnen schlummern musste. Es dringt indisch, persisch, chinesisch, italienisch, wienerisch, japanisch und kroatisch an Nas‘ und Ohr. Die Stadt atmet wieder. Und das ist schön.
Nabelfusselentfernen ist mein Yoga.
*ommmmmmm*
Als ein Radfahrer in einen Tropfen aus Licht tauchte.
Zu jung. Zu gesund. Zu unrelevant.
Ich gönne jedem Menschen, jeden Alters und unabhängig vom Beruf die Impfung. Aber langsam regt sich ein Fünkchen Frust in mir, wenn man rundum mitbekommt, dass überall Oberarme perforiert werden. Aber noch ist die Geduld stärker.
Die Sonnenaufgang.
Andere haben „Krieg der Welten“ – bei mir sind sie friedlich miteinander vereint. Ok, die morgendliche Sonne küsst sie grad aus dem wohlverdienten Schlaf. Aber wenn man sich die so anschaut, dann kommt man schon ins Hachen.
Wenn ich das Sagen hätte, …
… würde ich erstmal zuhören.
What the fish!
Wenn ein Konzern auf Tradition trifft, dann ist man am Wiener Naschmarkt.
Manchmal genügt ein einzelner Strich.
Kritzeln. Ich tu gern herumkritzeln. Nebenbei. Beim Nachdenken, beim Telefonieren. Beim Nachdenken übers Telefonieren. Oder einfach so. Des Kritzelns wegen. Jedenfalls passiert’s dann, dass ich dabei dann nimmer ganz allein bin. Bin ich eh selten. Auch wenn ich allein bin. Aber neulich war er da. Hinterrücks von mir Kappl-Earl genannt. Eine Nottaufe eigentlich. Nicht weil er nicht ungetauft dahinscheiden sollte, er erfreut sich ja immer noch bester Gesundheit. Tags darauf erschien die Dame mit dem mächtigen Dutt, sein Girl. Sie wirkt auf den ersten Blick recht konservativ, hat’s aber mächtig hinter den Ohren. Frage nicht!
Etwas ruhiger geht’s der Herr vom Amt an. Zu seinen Dienstzeiten hat er einen Ruhepuls, der jeden Arzt im Rahmen einer Untersuchung aufs Stethoskop klopfen lassen würde. Und am Sonntag, als er bei mir vorstellig wurde, war er noch viel gelassener drauf, tiefenentspannt.
Heute, trippel trappel, bestens gelaunt, kam die junge Frau mit dem Bob ums Eck, ganz keck. Sie lächelte kurz, tat erst so, als wär’s sie gar nicht da, aber dann offenbarte sich mir ihre Schönheit und dann war’s um mich geschehen.
Nun sind die vier hier versammelt und schauen sich mal hier im Blog um.




Sensationsfund bestätigt Gerüchte: Vinzent van Gogh war Meidlinger.
Eine FFP2-Maske – wohl eine Sonderanfertigung für den Künstler – wurde von einem anonymen Finder in Wien Hetzendorf durch Zufall entdeckt. Der Ort, an dem die Maske aktuell aufbewahrt wird, bleibt aus verständlichen Gründen bis auf weiteres geheim.


