Nordalarm

Ich bin ja meiner Heimat treu. Als Pendler bestehen zwischen meinem Arbeitsort Wien und meinem Heimatort Kleinpetersdorf nicht nur knapp 130km Wegstrecke, sondern auch eine große Anziehungskraft. Und die treibt mich manchmal auch dazu, den Pendel in den Süden nicht per Auto, sondern per Bus schwingen zu lassen. Was in Sachen Zeitmanagement dann doch ein wenig mehr Disziplin einfordert. Weil: Der Bus fährt zu gewissen, streng festgelegten Zeiten und nicht dann, wann’s mir beliebt. Aber das nimmt man gern in Kauf, wenn man dem Norden entfliehen will.
So tat ich das denn auch gestern. Ich eilte in eiligster Eil gen Matzleinsdorfer Platz, eh schon knappest in der Zeit (Um ehrlich zu sein, war ich mindestens 5 Minuten zu spät dran.) und wuchtete Köfferechen und Rucksäckchen samt meinem Korpus die Triester Straße rauf, hin zur Bushaltestelle. Und dort traf zeitgleich mit mir – also so gesehen eigentlich eh pünktlich – der B01 ein. Der B01, falls das wer nicht weiß, ist quasi die öffentlicher Verkehr gewordene doppelstöckige Lebensader pendelnder Südburgenländer:innen, der heilige Bus, der im stündlichen Takt die Brücke zwischen Hauptstadt und Herzensort schlägt und wenn’s sein muss, auch wieder zurück.
Die Tür geht auf. Des Fahrers freche „Glück g’habt.“ hab ich mit einem „Du warst im Stau. I war im Stau. So gleicht sich alles wieder aus.“ elegant gekontert, das Ticket um wohlfeile €30,30 grad noch in die Hosentasche bugsiert und schon ließ er den B01 die Triester rauf, dass es Köfferchen, Rucksäckchen und meinen Korpus im engen Stiegenaufgang ordentlich hin und her wandelte, als wäre ich eine Flipperkugel in einem Slingshot-Labyrinth. Auch eine Art dem frechen Fahrgast „Is‘ scho‘ recht.“ zu sagen. Klar, die Logenplätze in der ersten Reihe waren schon vergeben. Aber eine Reihe dahinter sank ich auf die zweitbesten Plätze nieder. So schlecht dann auch wieder nicht.
So weit, so gut.
Als aber dann mein geliebtes Kleinpetersdorf näher und näher kam, kamen dann am Fahrgastraumfahrstreckeninformationsbildschirm die demnächst angefahrenen Stationen in mein Blickfeld und es entfuhr mir ein Lacher. Ich mein‘, wie kann man da denn auch anders. Treue Mitleser:innen werden sofort wissen, warum. Aber werfen wir erstmal einen Blick auf den erwähnten Screen:

Mein zweitliebster Ort, den ich hier schon ein paar mal erwähnen musste, hat mal wieder meine Synapsen Feuerwerk spielen lassen: Kleinzicken.
Dieses Dorf hat es einfach in sich. Irgendwie hat’s da was. Denn mir offenbarte sich die nächste Unausgewogenheit. Dass der Ort keinen Groß-Bruder hat, hab ich ja schon mal lang und breit besprochen. Das geht ja noch als ein skurilles Alleinstellungsmerkmal durch. Und dass Kleinzicken in Sachen Straßennamen-Vergabe eine „Untere“ aber keine „Obere“ Dorfstraße hat, mag gewisse Ungereimtheiten und Unschärfen im Zusammenwirken mit Kleinpetersdorf haben.
Aber dass man den Kleinzickner:innen die geringe geographische Ausdehnung dermaßen subtil aufs Auge drücken muss, indem man ihnen die einzige Busstation, mit der die Ansässigen ihr Auslangen finden müssen, einfach despektierlich als „Kleinzicken Süd“ bezeichnet, ohne ein entsprechendes „Kleinzicken Nord“ – im Burgenland ist man „Ost“ und „West“ ja eh nicht gewohnt – am Fahrplan zu haben, das ist dann auch irgendwie gemein.

Entakkuen!

Heute rann mir das Wörtchen „Entakkuen“ aus den Fingern.

Ja, das könnte eine kleine nordfinnische Provinz sein, die keine besonderen Persönlichkeiten hervorgebracht hat, abgesehen von einem angeblichen Sauna-Pionier, der sich aber eh als Schwindler entpuppt hat.

Aber: Nein, dem ist nicht so. Nicht dass es diese Provinz nicht gibt, ich hab das nicht überprüft. Und ob die dort einen Sauna-Pionier haben oder hatten, wenn es solche denn gäbe, hab ich auch nicht nachgeforscht. Drum kann ich auch nicht sagen, ob der ein Schwindler ist oder war.

„Entakkuen“ hat mit Finnland nichts zu tun. Denke ich mal. Ob’s den Begriff im Finnischen gibt, da bin ich überfragt und ich will mir gar nicht vorstellen, was er denn bedeuten mag. Da ist mir meine Phantasie viel zu suspekt, lieber nicht drüber nachdenken. Gott bewahre.

Wobei, „Entakkuen“ könnte auch in Finnland ein Thema werden. Oder sogar schon sein. Und das nicht nur dort, sondern – im Grunde genommen – überall auf der Welt. Auch dort, wo man Finnland vielleicht nicht gleich auf Anhieb auf der Landkarte findet.

Also zurück nach Entakkuen. Ähm nein, zurück zum Wörtchen „Entakkuen“. Darum geht’s ja hier. Es rann mir nämlich aus den Fingern, weil ich ein wenig erbost darüber war, was einer ehemaligen Kollegin widerfahren ist. Verstörend, ja fast angsteinflößend, was sich da zugetragen hat.

Es war nämlich so, dass im Zuge meiner Sudereien über die hiesigen Haushaltsgerätschaften ein Kurzbericht der oben erwähnten Dame erfolgte, dass auch Sie mit allerlei Unbill, ausgehend von diversen Helferleins zu hadern hat. Und das auf äußerst bedrohliche Art und Weise.

Sie gab nämlich zu Protokoll, dass sie lieber Fersengeld gegeben hätte, jetzt aber schmerzhaft Lehrgeld geben muss, weil sie ersteres nicht bereit war, zu investieren. So rächen sich halt manchmal die Tugenden der Moderne.

Ihre Nachricht, dass ihr, liebevoll „Staubtrottel“ genanntes, elektronisches Haustierchen sie in die Wade gebissen hat, sorgte bei mir erst für Entsetzen, dann jedoch besann ich mich und versuchte beratenderweise eine sinnvolle Erziehungsmethode einzustreuen, die da lautete:

Entakkuen!

Wenn’s beim Waschen staubt.

Am Nachmittag bin ich auf mein emotionales Kryptonit gestoßen.
Es ist unser Staubsauger. Ein, an sich, unscheinbarer Kerl.
Aber er hat’s in sich.
Nichts, aber auch gar nichts, außer der Staubinger, lässt mir Begrifflichkeiten aus dem Munde stauben, deren Existenz ich in meinem Wortschatz nie und nimmer vermutet hätte.
Dem Kampf mit ihm, der ver*****en Kabelaufrollfunktion, dem d*******n Schlauch und anderen Ungereimtheiten kaum beendet, glitt ich einem entspannten Abend entgegen.

Die Staubsaugerärgernebelschwaden haben sich kaum gelegt, da meldet sich die Waschmaschine Aufmerksamkeit heischend und lautschwach zu Wort, indem sie ihrerseits den Betrieb eingestellt hat.
Nix dreht mehr.
Aber Pech gehabt, Waschbärchen.
So schnell bringst du mich nicht ins Schleudern.
Mich nicht.
Bin ja keine Waschmaschine.
Und du kein ver******er Staubsauger.
Morgen wird’s ernst.
Schnall dich an.
Morgen reite ich mit dem Schraubenzieher (ich weiß, ich weiß) ins Bad und dann wringe ich dir die Flausen aus.

Hübsch rustikal ins neue Jahr: Mit dem zweiteiligen Maniküre- & Pediküre-Set „Rough Rouge“

Das alte Jahr neigt sich dem Ende zu. Höchste Zeit also, sich für das neue in Schale zu werfen und besonders hübsch 2025 entgegen zu sehen. Anlass genug, sich mit dem neuen, innovativen Maniküre- & Pediküreset „Rough Rouge“ aus dem Hause Boomerang2nd auseindander zu setzen, das ich hier kurz vorstellen möchte.

Das Set besticht durch sein herzlich rustikales Design und eine erfrischend einfache, innovative Handhabe

Jahrelange Entwicklungsarbeit war nötig und viele Rückschläge gab es zu überwinden, aber zum Jahreswechsel 2024/2025 hat „Rough Rouge“ endlich Marktreife erlangt und wird den Maniküre- und Pediküre-Markt wohl revolutionieren. Alleine schon optisch setzen sich beide Teile von herkömmlichen Nagelpflegeprodukten ab.

Das ergonimisch geformte Multitool ist das Herzstück des Sets. Hier trifft innovatives Design auf überraschend simple, aber effektive Funktion.

Das Multitool – Design und Funktion in perfekter Harmonie

Das Multitool dient zum schnellen und präzisen Schneiden von Finger- und Zehennägeln. Mit nur ein bis zwei beherzten Hieben werden die Nägel an Fingern und Zehen auf die gewünschte Länge eingekürzt. Schon der erst Einsatz überzeugt – die akkurate Funktionalität sucht ihresgleichen.

Hier im Detail zu sehen: die scharfe Klinge für hochpräzises Zuschneiden von Finger- und Zehennägeln

Die zweite Funktion des Multitools dient dem Färben der Finger- oder Zehennägel. Einfach um 180° drehen und schon ist man bereit. Kein lästiger Geruch von Nagellack, kein Tropfen, keine Schlieren, kein Nachstreichen.
Besonders hervorzuheben ist die Geschwindigkeit. Das Multitool sorgt in Sekundenbruchteilen zum gewünschten Färbeeffekt. Sie werden Augen machen!
Und der wichtigste Punkt: Der Färbeeffekt des Tools ist endlos. Leere Nagellackfläschen waren gestern – ab 2025 färbt man mit Metall.

Pinsel waren gestern – heute wird mit Metall gefärbt

Der zweite Teil des Sets – er trägt den unscheinbaren Namen „Zack“ – ist ein Nagellackentferner. Und der hat’s in sich. Denn Zack ist ebenso schnell und effektiv wie das Multitool. Auch hier kommt keine unangenehm riechende Chemie zum Einsatz. Zack entfernt innerhalb von Sekunden Nagellack – Sie werden verblüfft sein.

Die Farbe gefällt nicht mehr? Zack entfernt Nagellack im Handumdrehen.

Das neue, innovative Maniküre- & Pediküreset „Rough Rouge“ wird 2025 von sich reden machen und den Markt der Finger- und Zehennagelpflegeprodukte revolutionieren. Man darf gespannt sein, was Boomerang2nd für 2025 noch an spannenden Neuigkeiten in petto hat.