wenn morgens die sonne flach ins zimmer und die kleine
in den „sichtschatten“ hinterm sofa einfällt, dann spiegeln
sich ihre untaten im fernseher. haha. wie sie noch ein wenig
ungelenk das sofa erklimmt, den ball unters board kickt und
sich dann seitlich verbiegt, dass sie den unerreichbaren
ball nachsehen kann und ihn bittet, wieder raus zu kommen,
man sieht, wo sie ihre frühstückswurst verbröselt und wie
sie sich auf ihren sessel flätzt, die wurst in der linken, ein
buch in der rechten, die stimme verstellend auf ein lachen
von mama und papa wartend – frühstücksferrnsehen eben.
gänsehautsüchtig.
mit dem griffende der gabel sanft vom schulterchen
übers ärmchen bis zu den fingerchen gefahren und
schon sieht mans der kleinen an, wie die gänsehaut
übers gnack hin zum bauch, weiter über die handterl
und fusserl bis unter die zähennägel läuft. der blick
dabei ist erwartungsvoll, belustigt und einfach purer
zucker.
perry flausch.
eigentlich nur ein verhörer vom kollegen.
und doch könnt´s der name eines derbst
bebrusthaarten hauptdarstellers von
70er-sexklamotten sein.
bully bully.
meinten sie nobelschrott?
nobelschiort gegugelt.
du. bleibst. da.
prellball.
natursteinplattenstufen, die urplötzlich um
einen halben zentimeter wachsen und einem
beim beherzten barfußsprung nach oben mit
dem fußballen einfädeln lassen.
viecherei.
alpines gefidel.
„heast stehgeiger,
ge´ steig her.“
„was is` steiggeher?“
„geig, steher!“
spieluhr & tanzbär
wird die la-le-lu-spieluhr oder die
mit guten-abend-gut´-nacht aktiviert,
schlummert die kleine nicht dahin,
sondern schwingt die hüften.


