fredi keks …

… waren das erste geschenk, das mir meine damals zweieinhalbjährige schwester etwas unsanft überreichte. meine mutter war grad den ersten tag mit dem neuen erdenbürger zuhause. ich lag im knallroten lack-leder-kinderwagen mit seitenfenster und quängelte und weinte – wahrscheinlich weil ich mit dem rot nicht einverstanden war. jedenfalls hat mein schwesterherz sofort überrissen, dass der kleine bruder eventunnel auch hunger haben könnte und hat mir aufopfernderweise ein ganzes packerl fredi-keks in den kinderwagen geworfen.
und jetzt seh´ ich, wie meine kollegin vis-a-vis genüsslich eine solche packung fredi-keks öffnet.
„danke. ja, gern sogar!“
nostalgie zum essen.
wunderbar.

15 Kommentare zu „fredi keks …

  1. Keine Angst boom, ist nicht so, dass ich heimlicherweise bei dir um’s Eck im Büro sitz ;o)

    Bild mir nur ein, dass du schon ‚mal so ein ähnliches Foto ins Log gestellt hast. Nicht?

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  2. nein nein. diese allgemeine verschokoladung von allem muss gestoppt werden. schokolade an sich ist schon toll, aber man muss nicht immer und überall schokolade dazu tun. keks ist keks und schoko ist schoko.

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  3. Fredi Keks sind DIE Erinnerung an meine Urgrossmutter. Das haben wir bei der immer bekommen. Sie wohnte tief in einem Graben in der Steiermark, sehr abgschieden, altes Bauernhaus, daneben ein Wildbach, ein hartes Leben – dazu harte und trockene Fredi Keks….

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