die angst steigt.

vor der u-bahn.
und der ihr innenwohnenden temperatur und schwüle,
die einem binnen sekunden sturzbäche über den rücken jagen,
dem cuvée an olfaktorischen eindrücken, die einem das
atmen als unnötige überlebensnotwendigkeit erscheinen lassen,
dem sich-selbst-nicht-berühren-wollen, weil das „shschhst“ schon
rein klanglich keine offenbarung ist, und erst der gedanke,
dass man eventuell mit jemand anderen …
diese angst füllt bereits jetzt schon meine schweißdrüsen,
um dann beim aussteigen wieder total ausgelaugt zu sein.
genau so wie ich.