Kids und Chaos.

Heute morgen, am Weg ins Büro, bin ich in einen U-Bahn-Waggon eingestiegen, in dem eine große, quirlige Kindergartentruppe von 3 Pädagoginnen halbwegs in Schach gehalten wurde. Alle mit grünem Käppchen und Rucksack. Wie es sich gehört, haben die Kids bei jedem Bremsvorgang und beim etwas ruckartigen Anfahren der U-Bahn die Seele aus dem Leib gelacht. Einfach herrlich, das unverblümte, herzhafte Lachen der Kinder am Morgen.
Spannender wurde es ein paar Stationen später, als eine weitere Kindergartentruppe zugestiegen ist, ähnlich viele Kids, ähnlich gut gelaunt, alle mit Käppchen und Rucksack. Beim Anfahren der U-Bahn gab’s nun doppeltes Gelächter der Kleinen und meine Mundwinkeln gingen noch weiter nach oben. Die Gruppen hatten doppelt Spaß, die Leute auf dem Weg in die Arbeit waren teilweise doppelt genervt, weil’s doppelt so laut und es doppelt weniger Platz in der U-Bahn gab.
Mit einem „Und jetzt alle Kapperl tauschen!“ hab dann versucht, die Situation ein wenig zu entspannen und unversehens in der nächsten Station die U-Bahn verlassen.