Über den Äther gehen, weil jemand über den Jordan gegangen ist. Und alles nur, weil der C bei Textfunken mitgemacht hat.

Wie ich hier schon mal erwähnt hab, ist es mir gelungen, den Literaturwettberb „Textfunken – Tatort Schreibtisch“ zu gewinnen. Jetzt ist mein siegreicher Beitrag sogar von Christoph Krutzler für eine Sendung auf Radio Burgenland eingelesen worden und gestern um 20:03 Uhr über den Äther geschickt worden. Ein wenig nervös hab ich den Worten gelauscht. Vielleicht war ich auch ein bissle mehr als nur ein bissl nervös. Jedenfalls hab ich 15 Minuten Programm füllen dürfen. Auch nicht schlecht. Wer die Geschichte noch nicht kennt oder sie nochmal hören will: Bitte hier entlang!

https://podcasts.apple.com/us/podcast/lockdown-im-st%C3%BCberl-textfunken-siegertext/id533055831?i=1000510661290

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Wo sind die Kulissenschieber?

Ich fahre öfters mal mit Hunden in Menschenbegleitung im Lift. Rauf. Runter. Im Prinzip ist das nichts außergewöhnliches. Man hält Abstand, trägt Maske, versucht flacht zu atmen und lässt einander beim Aussteigen viel Platz. Also wir Menschen.
Für den Hund stellt sich das ganz anders dar. Da marschiert man in ein kleines, ungemütliches und sehr enges Zimmer ohne Fenster um kurz darauf wieder rauszugehen. Das Komische daran ist ja, dass der Raum, aus dem man in das komische Zimmer gegangen ist, plötzlich anders aussieht. Komplett. Anderes Licht, andere Gerüche, andere Menschen. Manchmal ist die Straße dahinter weg, beim nächsten Mal ist sie wieder da. Wahrscheinlich machen die Menschen das aus Spaß, zum Zeitvertreib oder gar aus Langeweile. Ich mein, dass denen das nicht auffällt, das kann ja wohl nicht der Fall sein. Wobei, manchmal passiert es schon, dass man sofort wieder ins kleine Zimmer zurückgezogen wird und erst beim nächsten Öffnen der Tür wieder aus der Enge raus darf. Zauberei kann es ja nicht sein. Ganz ehrlich: Wer glaubt denn schon an Zauberei? Na eben. Aber Respekt an die Kulissenschieber, die leisten da immer vollste Arbeit. Bäume, Straßen, Duft, Ausleuchtung in dieser kurzen Zeit umzustellen – Respekt.

Der QR-Code zum Glück.

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Hier irgendwo haben die Wiener Linien einen QR-Code reingeschummelt, der verrät, wo das Bernsteinzimmer versteckt ist. Ich hab schon fast alles abgesucht, aber gefunden hab ich bislang nur einen Gutschein für ein Messerschleif-Service in einer peruanischen Kleinstadt, einen Promo-Code für eine burmesische (?) Motoradführerschein-Lern-App und den Link zu den technischen Spezifikationen eines elektrischen(!) Eierschälers einer Supermarkt-Eigenmarke in Japan. Aber ich find‘ noch die richtige Stelle. Ich finde Sie. Fix. Ich geb‘ nicht auf. Sicher nicht.