RocknRollBlogger

Der gute – und fast immer perfekt getollte – Kopf hinter
myway-rocknroll hat nicht nur eine interessante Schreibe,
sondern darf sich auch – wenn auch nur mehr kurz, leider,
als mein Kollege glücklich schätzen – und das beruht mehr
als nur auf Gegenseitigkeit.
Also dieser Kerl ist nicht nur was „Soschl Mädia“ betrifft ein
sogenannter Hund auf der Geign, sondern versteht es auch,
seine Meinungen und Erfahrungen nutzenbringend in seinem
Blog in Worte zu kleiden.
Bei paperblog kennt man ihn auch, dort ist er der Mann der
Stunde. Und heute legt er noch ein Schauferl drauf mit
seinem wunderbaren Treffen.
Leseempfehlung, ach was: Lesebefehl!

Beim Bloggen kommen die Leut zsam.

Blogs gibt’s wie Sand am Meer, hinter (fast) jedem steht
ein Mensch, ein Herz, eine Geschichte, eine Idee – und somit
stecken sie alle voller Leben. Und das Leben ist schön.
Es sei denn, wenn der heiß geliebte, lang gediente Stift des
genialen Comic-Bloggers (hoffe hier niemand beleidigt zu
haben) das Zeitliche segnet. Genau so zu Herzen gehend muss
das wohl auch für den größten Bleistift-Auskenner der Blogsphäre
sein, denkt man, und weist kurz mal drauf hin.
Und dann kommt das eine zum anderen, und ein Stift zum
Zeichner und eine Zeichnung zum Stift-Stifter.
Alles ist wieder fein, das Leben wieder schön.

Unterträgliche Unerträglichkeit.

Noch unerträglicher als das Wahlergebnis der Wien-Wahl,
mit über 27% für diese FPÖ, sind diese Weltuntergangs+Kommentare,
dieses „Wenn das wieder passiert, geh ich ins Exil“ oder jene,
die sich „fremdschämen“ müssen, diejenigen, die die 27%
als dumme Nüsse bezeichnen, oder die, die „Simmering, Floridsdorf
und Donaustadt kärchern“ wollen – aufgrund dieses blauen Wunders in Wien.

Herbstflash

Grad beim Juli-in-den-Kindergarten-bringen.
Die Kastenienbaumblätter segeln so kalmierend
wie dicke leichte Schneeflocken dahin und
zwingen mich fast, meinen Wetter-Optimismus
aufzugeben, den Spätsommer einfach mal sein
zu lassen. Aber ich kann und will nicht.
Hey Herbst, so sehr ich dich liebe, das Jahr hat
erst angefangen, jetzt sei nicht so und lass mich
nicht schon an die Neujahrsvorsätze denken, die
ich mir eh nicht vornehmen werde.

August, die Letzte.

cres
Geurlaubt wurde auch.
In Kroatien. Mit dem Auto.
Und vielen Kilometern und
Pics in der neuen Digiknipse,
mit der ich schon jetzt unzufrieden
bin. Aber das ist ja oft, so, wenn man
was Neues kauft. Nennt sich angeblich
kognitive Dissonanz.
Dass Mali Losinj für Delfine berühmt sein
soll, davon zeugt der nette kleine Springbrunnen
am Hafen. Gesehen haben wir keine, aber ich
glaub jetzt mal den Prospekten.
Mali Losinj