Aber irgendwie mag ich das Foto.
Andererseits kommt es mir gar kitschig vor.
So esotherisch.
So yogastundenmäßig.
So facebookzitathintergrundbildig.
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Ich weiß es ja selbst nicht.

Kategorie: Unkategorisiert
Sonnenblumen spüren, wenn was ist. Das ist wahr!
Ja.
Die können das.
Ist doch heute Nacht Glen Campbell von uns gegangen. Und mit ihm die Stimme des Songs „Sunflower“ – ein Song, der auch bei Regen die Sonne im Herzen aufgehen lässt.
Und was muss ich zum frühstücklichen, aus dem Radio klingenden, Song erblicken? Eine meiner Sonnenblumen im Gärtchen hat sich über Nacht hingelegt und wollte nimmer.
Einfach so.
Sonnenblumen, die spüren, wenn was ist.
Das ist wahr.

Die Eier sind durch.

Die einen mögen’s so. Die anderen so. Und andere wieder anders. Man kann’s ja kaum wem Recht machen. Jetzt, wo futschikato auch im Duden steht, muss ich mitteilen, dass es eure Mitmachchancen auch sind.
Drum will ich nicht lange um den heißen Brei herum schreiben und gleich verkünden, dass dieses Mal Shhhhh die große Ehre zuteil wird, die nächste Freitagstexterei auszutragen. Als Indikator für den Sieg war diesmal ein Schluck Kaffee zuständig, der mir nach „Die Holländische Polizei beim Testen der neuen Anti-Terror-Sperre.“ durch die Nase schoss. Also auf zu neuen Bildern und Kommentaren gleich nebenan bei Shhhhh.
Freitagstextereieieieieieieiei

Was das denn hier wieder sein soll? Ich weiß es nicht. Also schon: Eine Freitagstexterei wird das. Eingebrockt hat mir diese der/die/das bee. Der Beitragsüberschrift kann man schon einen kleinen Hinweis auf das zu freitagstexterbetextende Bild entnehmen. Aber das ist jetzt mal zweitrangig. Erstmal geht’s darum, worum es hier geht. Und das ist folgendes: Betrachtende des Bildes, die selbst ein Blog führen, sind eingeladen, das unten stehende Fotodokument mit ein bis mehreren Worten zu zieren, die man auch in einschlägigen Magazinen als Bildunterschrift sehen könnte. Hier hab ich bewußt dem Konjunktiv eine Chance gegeben, weil ich weiß, das ich nicht weiß, welche Magazine es überhaupt gibt und noch weniger, welche von meinen Blogbesuchern konsumiert werden. Also wohlan, Bild betrachten, den Synapsen im Dachgeschoß freien Lauf lassen und einfach einen prämierungswürdigen Kommentar hinterlassen. Bis kommenden Dienstag Mitternacht ist Zeit gegeben und Muse gefragt. Dann mach ich einen Strich drunter, wähle so subjektiv es geht meine Lieblingsbildunterschrift aus und nominiere alsbald, wer nächsten Freitag die Ehre hat, Freitagstexter zu sein und auf seinem Blog die Massenveranstaltung Freitagstexter austragen darf/wird/muss/kann.

Sie ist wieder da.
Und singt aus dem Pfadererliederbuch alte Hadern auswendig.
Mit geschlossenen Augen.
Und inbrünstig.
Sie ist wieder da.
10 Tage ohne die Kleine ist dann doch ein wenig lang.
Und lang ist sie auch geworden.
Sie hat sich verändert.
Schaut ein bissl anders.
Spricht ein bissl anders.
Erzählt mehr als nur „cool“.
Ich mag das.
Auch wenn sie immer weniger die Kleine ist und es immer mehr immer weniger sein wird.
Ja eh – die Zeit läuft.
Und ich mit meinen Flipflops flipfloppe hinterher.
10 Tage.
10 Tage.
Sind nicht viel, meint man.
10 Tage.
Ohne die Kleine.
10 Tage.
Ok, sie ist gut versorgt.
10 Tage.
Mit den Pfadis unterwegs.
10 Tage.
Sie hat sicher Spaß.
10 Tage.
Und zuhaus‘ ist es ruhig.
10 Tage.
Im Zelt.
10 Tage.
Ich seh ihr Lächeln nicht.
10 Tage.
Und höre ihr Grummeln nicht.
10 Tage.
Keine emotionalen Vulkanausbrüche.
10 Tage.
Kein Kuscheln am Abend.
10 Tage.
Kein Fernsehen.
10 Tage.
Kein Elterngemecker.
10 Tage.
Nur Natur, Spaß, Freunde.
10 Tage.
Morgen kommt sie wieder zurück. Eine Nacht noch und dann kann ich die Kleine wieder in den Arm nehmen. Ich freue mich schon wahnsinnig auf sie. Und alles, was sie uns auf die Frage „Wie war’s?“ antworten wird, wird sein:
„Cool!“
10 Tage.
Cool.
Was ich heute mit Entsetzen feststellen musste.
Die haben im Englischen kein Wort für „Mundwinkel“?
Womit zucken die, wenn jemand einen müden Witz reißt?
Worauf steigen die, wenn ganz mies drauf sind?
Woran hängen die Luftballons, um wieder bessere Stimmung zu bekommen?
Wer trifft sich am Hinterkopf, wenn man „happy as happy can be“ ist?
Die haben im Englischen kein Wort für „Mundwinkel“!
In Fladranti.
Kirschen.
Kirschen sind was herrliches.
Das finde nicht nur ich.
Das findet auch die Kurze so.
Und wenn man Freitags Abends heim ins Burgenland kommt und einem dort sich biegende Kirschbäume erwarten, dann erwarten die sich auch, dass man sie besucht.
Auch wenn manche von ihnen nicht auf eigenem Grund stehen.
Da geziemt es sich, dem Wunsch der Kirschbäume zu entsprechen und sich noch vor den Abendessen ins Sonnenuntergangslicht hinaus zu spazieren und sich den Bauch voll zu schlagen.
Ohne Schuhe versteht sich.

Die Kurze war begeistert, genau die Bäume zu befladern, die schon der Papa vor 30 Jahren regelmäßig erleichtert hat. Und es hat genau so viel Spaß gemacht, wie damals.
Nur dass diesmal nicht der Dorfwirt mit der geschwungenen Sense daher gerannt kam, was einen beherzten Sprung von hoch oben im Baum nach unten notwendig machte und schöne, vertikale Schürfwunden verursachte.
Wieder.
Heute hat’s mich wieder erwischt.
Ca. 1 Uhr in der Früh – ich war wieder komplett von der Rolle.
Diesmal nicht wieder die Zunge halb abgebissen.
Dafür ist die Lippe immer noch taub.
Und die Schulter war wieder ausgekegelt.
Fuck.
Wie ich es hasse.
Ok, mit Blaulicht ins AKH.
Während der Fahrt ist die Schulter eh schon halb wieder reingehüpft.
Der Röntgenassistent, der meinen Arm fürs Röntgenbild einrichtete,
hat dann den Rest erledigt.
Um 2 Uhr 44 war ich wieder vor der Tür.
Scheiß Epilepsie.
11
Um diese Zeit vor 11 Jahren war ich selig.
Auf meiner Brust schlief das schönste Menschenwesen der Welt.
Und wenn ich daran zurück denke,
dann bin ich genau so selig.