der max.
am montag abend war ich bei freunden um auf die
geburt unseres kleinen sonnenscheins anzustoßen.
als ich dann nach schon ein wenig illuminiert auf den
bus wartete, fiel mir auf, dass die zweite buslinie, die
auch an der selben station hält, ganz in der nähe meiner
wohnung eine station hat und diese heimwegvariante
mir ein mal umsteigen ersparen würde.
warum nicht dachte ich, das kann so schlecht nicht sein.
ok, es war windig, es war kalt, ich saumüde und warten
musste ich auch so circa 20 minuten.
aber dann kam der „neue“ bus, ich hüpf rein und schon
gings ab – sogar in die richtige richtung. nur, leider war
da die busendstation. und der fahrer warf mich komischerweis
einfach raus. verdattert sah ich vor dem endstationsbus
einen weiteren bus der selben linie stehen, startbereit.
ich bin also in den rein und schon gings los – in die falsche
richtung. tja, irgendwie muss ich mich da ordentlich verlesen
haben, es waren mir ja gleich 2 ausstiegsoptionen aus der
neuen heimfahrtsroute sympathisch gewesen, nicht aber die
richtung, in die ich unterwegs war. bis zur nächsten haltestelle
wars dann ein ordentliches stück. und der regen, die
müdigkeit, der wind, die kälte waren auch hier vorherrschend.
ein taxi, ein königreich für ein taxi.
klar, dass keines kam. also den jackenkragen aufstellen und
richtung heimat gehen. es hat ein weilchen gedauert, bis ich
wieder dort war, wo ich die busse gewechselt hab. und, so
spielt das leben, da gab´s auch eine haltestelle der buslinie,
ich ich sonst immer nahm. also hieß es wieder warten.
und dann kam max. der wollte zur nächsten u-bahn-station,
kam aus polen, sprach perfekt english, studiert in wien und
will opernsänger werden. die plauderei mit ihn war recht
angenehm und gern hätt´ ich ihn noch auf ein großes
vaterfeierbier eingeladen – aber leider hat er´s eilig gehabt.
aber ich bin mir irgendwie sicher, dass aus dem typen was
wird, wollen wir uns mal den namen „max maczek“ merken.
ich denk, begegnungen an einem so besonderen tag stehen
unter einem guten stern.
sie ist selbstverliebt, …
… die litschi.
boomerang 2.0
heute, eigentlich gestern, genau eine woche vor dem errechneten termin,
hat sich unsre kleine julia maria das licht der welt selbst angeknipst. ok, ein wenig haben
hebammen und ärtzte auch mitgeholfen, von der tapferen mama ganz zu schweigen.
13einhalb stunden hat´s gedauert und dann hat ein gequake und geplärre,
das schönster als jede mozartsche synphonie uns in den ohren lag und liegt,
die tränen in die augen getrieben und uns um drei nach eins zu mittag zu den
glücklichsten menschen der ganzen welt und des diese umfassenden universums
und allem was da drumherum so herumschwebt und zappelt, gemacht.
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| es boomerangt jetzt auch übers handy. | |
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baderasta
meine badeente hat sich wieder mal einen spaß erlaubt und mit mir „wer bin ich?“ gespielt:

rettet-den-sos-orf
gleich zwei online-platformen sammeln derzeit „unterschriften“ von
leuten, die mit dem niveau des programms und der nachrichten-politik im orf unzufrieden sind.
die eine, www.rettet-den-orf.at, ist von den grünen initiiert, die zweite, www.sos-orf.at, wurde von elfriede jelinek, anneliese rohrer, natürlich auch armin wolf und weiteren namhaften künstlern, journalisten und weiteren personen
des öffenlichen lebens (mit „prominenten“ würd´ ich die wohl alle
beleidigen) ins leben gerufen.
ich bin´s auch, nämlich unzufrieden. und hab mich da auch eingetragen, ´s tut ja nicht weh und ist ruck-zuck erledigt. nur, …
ob´s was bringt? ob´s den orf juckt, dass da ein paar tausend
online „unterschrieben“ haben?
ich wage es zu bezweifeln.
wolfsblog
nicht uninteressant, was armin wolf täglich aus
der zib-redaktionsstube so berichtet.
luxus
die knallgrauen haben wieder ein neues service
ins leben gerufen. tja, und weil mein webspace
hier bei twoday schon mehr als knapp ist, kommt
mir das sehr entgegen.
ein gefühl von luxus kommt auf.

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edit: jetzt funktionierts,
danke abermals an die chronistion
.
edit II: und der fehler lag bei mir,
nicht bei blogr. sorry, ich vergass
das hier anzumerken. tut mir leid,
liebe knallgrauen.
danke knutsch, für den hinweis.
„adieu.“
armin wolfs geniale verabschiedung von p.westenthaler gestern
nach dem zib2-interview. da hatte selbst die lebende verbal-therme
keine replik auf der zunge.
kinderarbeit II
von wegen „mit 10 monaten ist das ein wenig zu früh“.
in der 38. schwangerschaftswoche trägt unser mückelchen seinen polster schon vom wohnzimmer ins schlafzimmer – auf dem bauch der mama.