Ach nichts.
Das Nutellasemmelparadoxon und wie das Jesus damals mit dem Wein gemacht hat.
Die Kurze pflegt dieser Tage zum Frühstück stets ein Nutellasemmerl zu vertilgen. Was ja jetzt nicht grade was ungewöhnliches ist. Soll ja da und dort schon mal am Frühstückstisch passiert sein. Sie verputzt auch die ganze Semmel. Auch das ist kein großer Grund zur Verwunderung. Interessant wird’s aber erst, wenn man Augenzeuge dessen wird, was nach dem Verzehr der Zuckerbombe auf dem Teller und rundherum an Semmelbrösel übrig bleibt. Ich bin ja kein Puzzle-Spezialist, aber ich bin mir da ziemlich sicher, dass man mit den übrig gebliebenen Bröseln mindestens eine, wenn nicht gar zwei wunderbare Semmeln zusammenstellen könnte.
Werte Bibelforscher, die sich bislang über die wunderbare Brotvermehrung von Jesus am See Genezareth den Kopf zerbrochen haben, ihr könnt euch beruhigt zurück lehnen. Bitte, gerne! Allerdings, die wesentlich spannendere Frage ist jetzt aber: Wie hat der Kerl das mit dem Wein auf die Reihe gebracht?
Mo.
Montag und Motivation.
Zumindest beginnt beides gleich.
5000 Tage.
Und ich kann es immer noch nicht lassen.
Wer sind Sie? Und was haben Sie mit meinem Kind gemacht?
Heute Nachmittag ist ein Kind bei uns zuhause rein marschiert. Es schaut verblüffend aus wie das unsrige. Hatte sogar die selben Klamotten an. Aber es hatte die Hausübung fertig gemacht. Komplett!!! Anzeichen von physischer und psychischer Gewalt sind nicht feststellbar. Jetzt wissen wir auch nicht weiter.
Wenn Tische Geschichten erzählen könnten.
Meine Sommerhits 2016
„Tock tock tock“
„Tsstack tsstack“
„Fiiii fiii fiii“
„Tracker tracker tracker“
„Tsssst tsssst tsssst“
Meine Top-5-MRT-Sommerhits sind heuer aber sowas von lässig. Verschiedene Tempos, sogar mit Vibration, abwechslungsreich ohne Ende. Einfach stark. Das Dumme daran ist bloss, dass man in der Röhre nicht abshaken kann.
Mein Freund, der Türke.
Er studiert in Wien, seine Familie ist in der Türkei – zwar in Sicherheit, wie er sagt. Aber er spricht von einem kommenden, harten Bürgerkrieg. Davon, dass sich viele bewaffnen und das schon über längere Zeit. Er hat Angst um seine Familie.
Und ich hab Angst um ihn.
Gutes & Schlechtes
Gut:
Ich bin doch tatsächlich heute rechtzeitig zum Laufen munter geworden.
Schlecht:
Jetzt hab ich eine Ausrede weniger.
Wie ein Meinungsforscher seinem Berufsstand unabsichtlich ins Knie schießt und dabei trotzdem voll und ganz Recht hat.
In Österreich stehen mal wieder Wahlen an. Dieses Mal geht es um das höchste Amt im Staat – dem des Bundespräsidenten. Auf den Wahlzettel stehen 6 Personen zur Auswahl. Was nicht nur dem wählenden Volk die Entscheidung nicht einfach macht, sondern ganz besonders den Meinungsforschern die Schweißperl auf die Stirn treibt, nein, auf die Stirn pumpt. Denn die Umfragen mit all ihren Unfragen sind gefragter denn je. Jeder will wissen, wer es denn nun wird. Und wer nicht. Wer wird zweiter? Wer hat keine Chance auf eine Stichwahl? Wird es überhaupt eine geben? Und welcher der Personen, dessen Namen am Wahltag bekreuzigt werden sollen, hat schon mal an einem Joint gezogen, eine Buttersemmel geschmiert oder seine Socken gebügelt, schon mal das eigene Automobil ein Häuchlein schneller als die erlaubten 130km/h über die Autobahn manövriert oder gar schon mal Gabalier gehört?
Tja, genau diese Fragen werden gestellt. Oder wollen gestellt werden. Und das macht Angst. Den Präsidentschaftskandidaten, den Wählern und den Meinungsforschern. Diese lebenden Orakel haben jetzt Hochkonjunktur. Jetzt müssen sie zeigen, was sie drauf haben. Jetzt gilt es, zu zeigen, wo der Bartl sein Kreuzerl macht. Oder auch nicht.
Und mitten in diese aufgeheizte Stimmung wirft einer der Päpste der österreichischen Meinungsforschung ein Zitat, das der ganzen Branche den Boden unter den Füßen weg zieht, die hochgejazzten Umfragen ad absurdum führt und als das dastehen lässt, was es im Grunde auch ist: Die Kaffeesudleserei einer Momentaufnahme.

