„Durch Kriegseinwirkung Gestorbene.“ Oder wie man Geschichte verharmlost.

Letzten Freitag war Holocaust-Gedenktag – in Erinnerung an den 27. Jänner 1945, an dem das Konzentrationslager Auschwitz befreit wurde. Für mehr als 500.000 Roma und Sinti kam diese Befreiung zu spät. Unter Ihnen auch mindestens 8 Roma aus meinem Heimatort. Ihnen ist am Friedhof Kleinpetersdorf eine Gedenktafel gewidmet.
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Als ich jedoch am Samstag, einen Tag nach dem Gedenktag, am Kriegerdenkmal des Ortes vorbei ging, hat ich mich dann doch ein wenig gewundert. Denn hier wird zwar der getöteten Roma aus dem Dorf gedacht, aber mit einer doch etwas eigenwilligen Formulierung: „Durch Kriegseinwirkung Gestorbene“
Finde nur ich diese Formulierung auf dem Kriegerdenkmal in Kleinpetersdorf ein wenig gar verharmlosend?
Kriegseinwirkung? Nein! Es waren Verbrechen. Schwerste Verbrechen. Und es sollte auch so bezeichnet werden.

Das Jahr fängt an, wie das letzte Jahr.

Mit einem Epi am 8. Jänner. Und weil ich mir heuer nicht wieder ein halbes Jahr Zeit lassen wollte, hab ich 8 Tage danach gleich Nummer 2 drauf gelegt. Und mir gleich mal wieder die Zunge halb abgebissen. Die Schulter dürfte ich mir auch wieder ausgehängt haben, zumindest fühlt es sich so an. Dann war da noch der Geburtstag von einem guten Freund von mir, der meinem Knie, ob meiner Tanzkünste, auch ein bissl was zum Nachdenken gegeben hat. So – und jetzt liebes 2017 – gib dir ein bisschen Mühe.