Tür auf!

Den Freitagstextenden stehen ja seit immer schon Türen und Tore offen. Zu Ruhm und Ehre. Zu Glanz und Gloria. Zu Dings und Dangs. Und allem, was man sich sonst noch so wünscht. Allerdings nur, wenn man auch mitmacht. Diese Mühen muss man schon auf sich nehmen – weil ohne nix gibt’s nix. Das taten auch gleich drei nette (das unterstelle ich jetzt mal einfach so freihändig) Menschen und schucken Bildtitel ins Rennen, die allesamt würdig waren, den Pixelhaufen als typographischer Unterbau zu dienen.

Wie immer hab ich eine zutiefst subjektive Auswahl getroffen und einen Bildtitel gewählt, der nicht nur zum Schmunzeln anregt, auch längst vertrocknete Ohrwürmer Leben einhaucht und den Blick fürs Detail der Sturmwarnung freigelegt hat:

Tag der offenen Häusltür

„Wenn die Elisabeth
nicht so schöne Häusln hätt…“

Die gute Sturmwarnung wird also – so hoffe ich – am Freitag die gute alte Tradition des Freitagstextens vorsetzen. Ich freu mich schon.

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Ich bin durchgegangen.

Aber durch keinen Tunnel. Bin auch nicht kurz mal zum Pferd mutiert und war unfolgsam. Und auch Pläne oder Lernstoff habe ich nicht in Händen gehabt. Nein.

Trotzdem bin ich durchgegangen. Und war die da:

Durchlaufposten

Ich müsste jetzt alle Urlaubsfotos der letzten Jahre durchschauen, aber ich denke, dass die Flipflops mir sicher vier Jahre lang zu Füßen lagen und mir des Sommers jeden Schritt dämpften.

Gestern war es dann soweit. Der Durchbruch war geschafft. Leider. Interessant wäre es jetzt natürlich schon auch zu wissen, wie viele Kilometer die Zehentangas mich übers Erdenrund getragen haben. Aber letztlich ist das auch egal. Da sie mir aber irgendwie, soweit das Flipflops eben im Stande sind, ans Herz gewachsen sind, werden sie ihr Gnadenbrot als sommerlicher Gartenstiefel bekommen. Das bin ich ihnen schuldig.

 

Tag der offenen Häusltür.

freitagstexter2

So hab ich’s benamst, seinerzeit, das Foto, das ich heute ins Freitagstexter-Rennen werfe.

Tag der offenen Häusltür

Aber jetzt seid ihr dran. Worum geht’s? Freitagstexter – das ist ein nettes Spielchen für Bloggende, welches auf einfachen Regeln beruht. Einer wirft auf seinem Blog ein Bild in die Runde, das frisch betitelt werden soll, also einen Beschreibungstext, eine Bildunterschrift oder einen Namen benötigt. Und zwar an einem Freitag. In den Kommentaren kann dann frei drauflos getextet werden, was das Zeug hält – bis zum darauffolgenden Dienstag Glockenschlag Mitternacht. Alle, die einen Bildtext verfasst und einen Link zum eigenen Blog hinterlassen, haben nun die Chance, am nächsten Freitag in ihrem Blog den nächsten Freitagstexter-Bewerb auszutragen. Wer das ist, das obliegt einerseits der Kreativität des Kommentars und natürlich der subjektiven Auswahl des besten Beitrages vom aktuellen Freitagstexter-Veranstalter. Klingt kompliziert, ist es aber nicht.

Also los, das Foto ist da. Haut rein in die Tasten. Ich bin gespannt!