
Manchmal reicht ein kleiner Satz, um sich wieder mal alt zu fühlen.
Die altbekannten Situationen, wenn man zum ersten Mal einen Sitzplatz in der Bim, dem Bus oder der U-Bahn angeboten bekommt – done, done, done.
Auch mit „Sie“ angesprochen werden, gegessen. Schlimmer ist es da ja schon, sich bei IKEA am „Du“ zu stoßen – da halte ich noch durch.
Heute hab ich aber den nächsten – mir nicht bekannten – Level erreicht:
Da geht man mit der Kollegin zu Mittag zum Spar um sich was schnelles für eine Magenfüllung zu holen. Und man plaudert über dies und das und kommt schließlich aufs Thema „Amsterdam“. Die Kollegin war schon mal da und ist voller lobender Worte über diese feine Stadt. Sie mag den Charme, das Kleinteilige und Unaufgeregte dort, fernab von dem Kiffer-Klischee, das sie überhaupt nicht interessiert. Was ich ihr glaube. Schließlich fragt sie mich, ob ich auch schon mal dort war.
„Klar, 1996 war’s.“
„Oh, da war ich noch gar nicht auf der Welt.“
Es geht forsch dahin.
Hier im neuen Bergwerk.
Manchmal beginnt nicht nur ein Jahr.
Sondern auch ein neues Aufgabengebiet.
Mit neuen anderen Menschen, neuen Verantwortungen, anderen Strukturen, strafferen Timings und vielem mehr, das es noch zu entdecken gibt.
Manchmal endet nicht nur ein Jahr.
Sondern viel mehr.
Aber kein Ende ohne Anfang.
Und kein Anfang ohne Ende.
Die Gelbwesten vereinen Links und Rechts.
Drüben im Twitter geht ein – eigentlich – harmloser Tweet ab wie nur was. Und wird von Linken genau so wie Rechts geteilt. Mich beschleicht der Verdacht, dass Humor vielleicht doch auch eine unpolitische Komponente hat. Aber das Lustige daran ist ja, dass sowohl Rechts wie auch Links den Tweet als politisches Statement sehen.
Die Pokalisierung des Spiegelbildes.

Kurz und bündig wird bekannt gegeben, dass wvs am kommenden Freitag die Ehre hat, die Freitagstexterei in die nächste Runde zu führen. Mehrer Appläuse gebühren dem Herren, der dem Spiegelbild folgende Worte spendete:

Ein-Blick in die vierte Dimension
Spieglein, Spieglein an der Wand, es ist schon wieder Freitagstexterzeit, allerhand.

Die Sache ist die: Letzte Woche hat der werte Herr Kulturflaneur den etwas hölzernen Freitagstexterpokal an mich weitergereicht, weil mein Wettbewerbstbeitrag dermaßen an die Spitze der Wertung gebrettert ist, dass hernach der De Tomaso Pantera ordentlich in helvetische Flammen aufging. Oder so.
Nun liegt es wieder an mir, ein Foto zur Verfügung zu stellen, welches seiner Betextung harrt. Und da ist es aber auch schon.

Nun gilt’s, diesem Foto eine möglichst treffende Bildunterschrift zu gönnen. Und zwar in den Kommentaren. Wer seiner Freitagstextertextspende bis kommenden Dienstag 23:59:59 auch noch seinen Blognamen als Absender spendet, hat gute Chancen, nächste Woche den Freitagstexterbewerb in seinem Blog auszutragen. In bewährter Manier werde ich nämlich am drauffolgenden Mittwoch absolut undemokratisch und diktatorisch auswählen, wer denn die oder der Siegerin oder Sieger sein soll – und die hohen Weihen des Freitagstexter_In genießen darf. Auch wenn’s nur für eine Woche ist. Also hopp, hopp, los, los!!
Ich finde ja, dass Blogbeiträge, bei denen der Titel viel länger ist, als der Text im Beitrag selbst, die haben was.
Nämlich Charme.
Pfeilgerade Pokalisierung

Letztfreitäglich hab ich ja ein Foto zur Befreitagstexterung bereitgestellt. Und fortan war wieder jede und jeder der oder die ein Blog hat aufgerufen, sich in den Kommentaren auszutoben und dem Foto einen Text zu schenken. Die Beteiligung war leider etwas übersichtlich, was wohl an dem vielleicht doch recht faden Bildchen lag.
Aber der Beitrag vom Kulturflaneur hat mir trotzdem besonders gut gefallen. Unter anderem deshalb, weil da ein bisschen helvetische Sprachfärbung in mein austriakisches Geblogge schwappte und man erkennen konnte, dass da wer vom Fache ist.
Es geht also weiter. Am Freitag. Beim Kulturflaneur.
Und hier der siegbringende Kommentar, fachgerecht als Bildunterschrift unters Foto geschraubt:

Viele Wege führen ins (Velod)Rom.