litschipudding.

gibt’s beim asia-shop ums eck. schmeckt ja ziemlich gut.
und drum hab ich gestern die mix-pudding-box mit erdbeer-,
mango-, litschi- und maracuja-pudding gekauft.
und mich hat sofort der verdacht beschlichen, dass die
im litschi-pudding enthaltenen „fruchtstückchen“ die selben
flavorisierten gele-würfel sind, wie sie im maracuja- und erdbeer-
pudding in selbiger konsistenz auftauchen.
die gugels haben wohl auch mit dem schwabbeligen litsich-desssert
so ihre problemchen, denn die gugelsche bildersuche nach dem
litschi-pudding endet eher unbefriedigend, aber doch auch
belustigend. aber suchen sie selbst: litschi-pudding

nord-süd-pendler

wenn ich samt kind und kegel des wochenends
gen daham2, das eigentlich chronologisch daham1 ist,
aber eben durch die durch die jahre sich verändernden
lebensumstände den titel daham1 ans chronologische
daham4 abtreten musste, pendle, dann wird es einem
gar nicht bewusst, dass ich dies direttissima auch machen
könnte – nämlich streng an einem längenkreis süd- bzw.
nordwärts.
los geht´s da und enden tut`s ungezählte klicks südwärts.
faszinierend, was einem die gugels mit ihrem internet-atlas alles
zu verraten im stande sind.

ebay will mich nicht.

da findet man nette sachen bei ebay und will sie haben.
gut, schnell anmelden und mitsteigern oder sofort kaufen.
ha, schnell anmelden – was für ein witz.
nachdem ich alle daten eingegeben hab,
komm ich auf folgende seite:
http://pages.ebay.at/messages/page_not_found.html
und das mit drei verschiedenen browsern.
okok, hilfeforen gibt es überall und -hurra- auch bei ebay.
nur, was wollen die da von mir?
ich soll mich einloggen!

heute vor einer woche …

… hat mein vater den kampf gegen den krebs verloren. fast 5 jahre hat lang
er ihn gequält. wenn nicht pysisch, dann war er psychisch präsent, auch wenn
man es meinem vater nicht angesehen hat. aber er hat gekämpft. bis zur letzten
minute, bis zum letzten atemzug. seit der diagnose im herbst 2002, ist er
voll aufgeblüht, trotz all der rückschläge die er erleiden musste. die bindung
zur kirche wurde fester, seine hobbys wurden zum ziel und zur stütze – und
als ich ihm sagte, dass ich heiraten werde und vater werde – da war ein
sonnenschein in seinem gesicht. unser mückelchen wurde zu seinem ein
und alles, obwohl er es leider nimmer schaffte, sie im kinderwagen durch die
von ihm so geliebte natur zu kutschieren. wie muss er sich wohl gefreut haben,
als sie dann am donnerstag das erste mal „opa“ zu ihm sagte. er konnte seine
freude darüber nicht mehr zeigen.
meine hoffnung auf heilung war stets so groß, dass ich die tatsachen ignoriert
hab. auch als es dienstag vor 2 wochen hieß: endstadium. ich konnte und
wollte es nicht glauben. und kann es jetzt immer noch nicht so richtig.
der gedanke, dass er nun von seinem leiden entbunden ist, wiegt nichts gegen
den verlust und die trauer. aber er wird schwerer und stärker.