No brother in arms.


There’s so many different worlds
So many different suns
And we have just one world
But we live in different ones

Ich mag die Nummer.
Ich mag die Tränen, die mir der Song raus drückt.
Was ich nicht mag, ist die Wut.
Die Wut, die diese Tränen in mir erzeugen.
Die Wut über die Ohnmacht.
Die Ohnmacht, meiner Tochter nicht erklären zu können,
warum Menschen nicht in Frieden miteinander leben können.
In mir glüht die Wut darüber, das überall das Trennende gesehen wird.
Und nicht das Gemeinsame.
Dass der Egoismus einzelner mit dem Blut anderer genährt wird.
Dass darum Menschen alles was sie haben aufgeben müssen.
Dass sie ungeahnte Strapazen auf sich nehmen.
Und dass ihnen dann das Leben geneidet wird.
Dass Hilfe selektiert wird. Hilfssuchende zurück gewiesen werden.
Das Zäune wieder gebaut werden sollen, wo vor gar nicht allzu langer Zeit
Grenzen niedergerissen wurden.
Grenzen, die dabei waren, sich aufzulösen.
Dabei waren, nur mehr auf dem Papier zu existieren.
Land. Platz zum Leben. Platz zum Begegnen.
Aber jetzt.
Jetzt wird getrennt.
Zäune. Bauliche Maßnahmen. Mauern.
Wir hier. Ihr dort.
Wir. Ihr.
Wir # Ihr
Wir######################################################Ihr
Das Wir zerfällt. Es gibt kein Wir.
Und ich bin wirr.
Sorry.

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