Irishfrühlingsfolk macht das Herzerl auf und lässt die Sonne rein.

Wien.
Sonntag Nachmittag.
Du schlenderst nach dem Runningshushischlabbern mit Family und Nachbarstochter, die sonst eh nie raus kommt, durch die Stadt. Grob ein Ziel im Kopf und immer in die Gasse einbiegen, in der man noch nie war. Auf der Sonnenseite der Gasse oder Straße natürlich. Die Kids plaudern sich eines runter. Ich hab die Liebste am Arm, die Geburtstag hat und ihre blauen Augen in der Sonne strahlen lässt – Himmelherrgott, sind die Augen blau. Wau.
Die Sonne wärmt, der Wind kühlt, die Kids wollen Eis und schnabulieren strickhaubenbehaubt im Wind das Eis. Mango da, Zitrone dort.
Und dann züngelt süßlich und frisch sprudelnd wie eine Quelle irisher Folk daher. Wir kommen näher und entern eine Traube an Menschen rund um eine Combo, die mir Lust drauf macht, endlich wieder mal „Lang lebe Ned Devine“ anzusehen.
Die fünf Typen schrummen, trommeln, fiedeln und dudelsacken, dass es eine Freude ist. Sie locken der Sonne die schönsten Strahlen raus und lassen die Augen meiner Liebesten wieder so blau leuchten, dass der Himmel grau wirkt.
Wolkenlos blaue Augen.
Die Sonne.
Die irischen Weisen.
Herrlicher Tag.
Frühling, schön, dass du da bist.
Geile Irish-Folk-Combo
Im Bild die „Breaking Strings“ aus Regensburg.

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