Der Tag, an dem die Sonne vom Himmel fiel. Also nicht ganz, es ist vielmehr die Sonnenblume umgefallen.

Die Big Bella, die hat's umgehaut. :-(
Die Big Bella. Die größte Sonnenblume in meinem „Gärtchenchen“ hat sich
in die Horizontale begeben. Wie ein Baum. Einfach so.
Ok, es hat viel geregnet und der Boden in meinem Miniaturgarten
ist nicht der beste.
Und die Hauptblüte der Guten war ein Riesending, die mittlerweile massig
Kerne gebildet hat und die Big Bella in den letzten Tagen schon in
beträchtliche Schieflage gebracht hat. Diese sind wohl jetzt nass geworden.
Zu nass.

Zwei Dramen. Zwei Katzen. Zwei Fenster.

Fensterkatzen. Eine links. Eine rechts. Nichts ahnend von der Existenz der anderen. Ein Drama. Zwei Dramen. Und das mögliche Happy End so nah. Die Welt ist ungerecht. Und Katzenbesitzer.
Nachmittag. Ein Julitag wie er nicht sein soll. Regen. Kein Regen. Regen. Sonne. Tristesse. Wohnungskatzen machen an diesen Tagen was sie sonst auch immer machen: Beim Fenster ihrer beraubten Freiheit nachtrauern. Obwohl. Ist ihnen Freiheit überhaupt ein Begriff? Egal. Wohl aber Einsamkeit. Die Einsamkeit wenn Katzenfrauchen oder Katerherrchen nicht zuhause sind. Da sehnt man sich nach Zweisamkeit. Nach Zuneigung. Nach Ansprache. Nach was auch immer. Oder nach einem Snack. Einen fliegenden. Und mit den Tauben hier in Wien, da gibt’s für die Samtpfoten ja genügend fliegende Naschereien. Aber eben unerreichbar. Dramen sind das. Dramen, die die Natur so nicht vorgesehen hat. Das Drama im Drama ist aber, dass Schnurrli nicht alleine ist. Denn Murli aus dem Nachbarhaus, dem geht es genau so.
So blicken sie nun. Synchron, wie die Augen der Zuschauer beim Tennisspiel wie magnetisch am Flug der Filzkugeln hängen, folgen ihre Köpfe den gefiederten Freunden. Links rauf. Quer rüber. Sturzflug. Und dabei ahnen sie nicht, dass nebenan, keine 10 Meter entfernt, ein nach Zweisamkeit lechzender Fellknäul sitzt, der über jedes fremde Schnurren in freudige Extase verfallen würde. Aber so…

Geil. Geiler. Seniorenabend.

Gestern war Konzert.
Die beste Pensionistenband der Welt hat Wien ihre Aufwartung gemacht und das Happelstadion mit derben Rock ’n Roll erbeben lassen. Laut wie Sau, fetzig wie frisch aus dem Sauerstoffzelt (äh, Moment…) und energiegeladen wie ein Lastwagen voll mit den Dosen mit den zwei Stieren drauf.
Wenn man’s nicht wüßte, man würde es nicht glauben, dass da 280 Jahre (und mit Mick Taylor zeitweise 346 Jahre) auf der Bühne zeigen, wo der
geneigte Rocknroller seit 1962 den Most her holt.
Und der floss. Und wie. Zwar in Form von Bier. Und einem der geilsten
Konzerte, auf denen ich je war.
Die #Stones waren der Hammer. Haltet noch ein paar Jahre durch, die Kurze will euch auch sehen. #stoneswein #stoneswien #rollingstones #wien #vienna
Jungs, haltet noch ein paar Jahre durch, die Kurze will euch auch mal sehen. Ich denke, dass sollte machbar sein.

Kindergeburtstagsfeiern sind kein Kindergeburtstag.

Die Kids aus meinem Freundeskreis sind eine eingeschworene Truppe. Wir Eltern natürlich auch. Drum dauern die Kindergeburtstagsfeiern auch dementsprechend länger.
Letztens war der Jubeltag meiner Kurzen dran. Und wir feierten. Die Kids haben sich mal draußen, mal drinnen zusammengerottet. Plötzlich kamen sie zu uns und sagten, dass gleich was „Großes“ passieren würde. Sie bräuchten dazu unsere Aufmerksamkeit.
Oh.
Es gab eine Vorführung.
Ein Kind. Ein Lied. Ein Tanz.
Hier das Best of der Kindergeburtstagsshowblocksetlist:
Best of Kindergeburtstagsshowblocksetlist
Rechts oben hab ich noch nicht entschlüsseln können.
Weiß da jemand mehr dazu?

Das Fußball-WM-Fieber. Es scheint mir ein wenig unterkühlt.

WM ist.
Bald.
Irgendwie werd ich mit der kommenden WM nicht warm.
Der Funke mag nicht so recht überspringen.
Ok, vielleicht wär’s anders, wenn „wir“ mit dabei wären.
Abe die Geschichten rund um Korruption im Hause FIFA.
Da wird der Gusto auf die WM schon ein wenig kleiner.
Untitled
Dann die Geschichte mit Adidas und deren Preis- bzw. Lohnpolitik,
die einem den Spaß mit dem Tritt auf den Ball vergällt. Arbeiterinnen,
die für einen Bettel arbeiten und Bälle nähen, die um horrende Beträge
verkauft werden. Detto die Trikots.

Irgendwie steuert der Fußball, der FIFA-Fußball in eine Sackgasse. Die
Stars da oben. Die Fußball-Spieler da unten.