ein harter tag.

für den guten jimmy.
nicht nur, dass ihn die kleine
juli schon um 6 aus den federn
bugsiert hat, ist er abends noch
mal schnell zum plantscher im
plantschbecken gekommen, ich
nehm mal an, dass die kleine auch
das getan hat, was alle kids in ihrem
alter im plantschbecken machen,
getan hat. und dann galt´s, den
guten freund trocken zu bekommen.
da sind die dienste einer salatschleuder
nicht von der hand zu weisen. aber
bevors dem knaben dann doch zu
schwindlig wurde, kam er bei 150%,
heißluft, 20min ins backohr. ein bis
zwei mal die daumenprobe machen
und: hui, ist er auch schon trocken.
ok, ein bissl farbe hat er da und dort
auch bekommen, das ist auch gut so,
denn es lenkt ein bissl vom neuen
duft ab.

10 minutes of crime.

ich glaub sogar, dass ihre scheinwerfer kurz ein wenig
schmäler wurden und ihr stoßstangenenden hämisch
nach oben zuckten. aber es nützte sogar gutes zureden
nix – die blaue elise gab sich zickig. der schlüssel drin,
die türen zu. und der ersatzschlüssel 130km entfernt.
der erste gedanke: „welche scheibe ist die billigste?“
10 minuten später war das projekt „wie breche ich ins
eigene auto ein?“ schon wieder vorbei. holzkeil und
kleiderbügel haben die blaue elise dann doch dazu
bewogen, mit einem leisen „knack“, die beifahrertür
zu öffnen.