der schoss mir grad durch den kopf, als ich
grad sah, wie ein mantelzwickel aus einem
auto rausragt – eingezwickt.
so wie´s damals unserer kindergartentante
passiert ist als wir alle schon auf ihr flottes
eintreffen gewartet haben und sie gewohnt
rasant mit ihrem orangenen mini cooper
um die ecke schoss.
den müttern und ihr ist nix aufgefallen, wir
kleinen hatten aber unseren spaß und konnten
das lachen kaum unterdrücken.
und jetzt hab ich´s auch nicht geschafft.
petze.
zugegeben. facebook macht anfangs ein bissl süchtig.
man schaut und sucht ob man nicht den oder den findet,
oder stöbert bei dem oder dem in den kontakten um
vielleicht jemand auszumachen, den man eigentlich auch
gern wieder mal kontaktieren möchte.
fein.
aber dass einen facebook „verpetzen“ will, wenn man
grad mal ein lässiges online-game spielt, das geht mir
dann doch ein stückerl zu weit.
nein.
es gibt einem zu denken, wie daten eigentlich im hintergrund
so einfach gesammelt und wie einfach und unbedenklich
damit hantiert werden kann – und wird.
liederliche liedersuche.
meine weihnachtslider werden
grad wieder gern gegugelt.
pessimsiten.
machen aus realisten optimisten.
einerseits gut.
andererseits lähmend, weil´s
einen runter zieht, dauernd und
gebetsmühlenartig fatalistisch.
besonders dann, wenn´s
kein zweckpessimismus
ist, sondern purer, harter,
zerfleischender pessimismus.
das will und kann ich mir nicht
angewöhnen – nein. schadet
dem magen, dem herz und
dem verstand.
reimgewedel.
bei der etosha wird aufgeregt gewedelt
und äußerst unterhaltsam gereimt.
lindenstraßenkinder.
wenn sie sich über die vorkommnisse des
wochenendes austauschen, möchte man
meinen, dass sie tatsächlich auch in der
lindenstraße wohen.
die backtik mit dem backtick.
die beste backtik ist, wenn man den eigenen
backtik gegen den lebkuchenräuber einsetzt,
und dem köstliche weihnachtsgebäck mit einem
herrlichen gugelhupf den rücken frei hält.
die keksdosen auf dem küchenkastl glänzen
aber schon extrem verlockend…
tischlein versteck dich.
leuchtende augen.

das schönste am ringelspielfahren sind die leuchtenden augen der kleinen.
wenn sie staunen und schauen,
wenn sie hupen und hüpfen,
wenn sie winken und wanken
und fröhlich sich freuen.
wenn sie lautstark lachen,
sich gegenseitig angrinsen,
fest am griff und papa anhalten
und alles drehen und drücken was
in ihrer reichweite ist.
wenn die lichter immer bunter
und schneller um sie herumzischen,
wenn die süße musik immer mehr
verschwimmt und trotzdem jedes
glöckchenklingeln so schön hell schallt,
wenn die welt draußen bleibt und das
flugzeug zum eigenen planeten wird.
wenn man dann in kinderaugen blickt,
dann spürt man bis unter die gänsehaut,
wie einfach glücklichsein ist.
.
das zwitschönste am ringelspielfahren ist
übrigens die tatsache, dass man als papa
einer tochter mit süßen 18 monaten gratis
mitfahren darf.
verschwindendes.
es gibt ja vieles, was es eigentlich nimmer gibt,
oder eben immer seltener anzutreffen ist.
das viertel-telefon etwa, pril-blumen oder eben
die wunderschönen eisblumen.
das kommende du-magazin widmet sich dieser
im verschwinden begriffenen sachen und gibt
in einer sonderausgabe ein „lexikon“ dieser
sachen und begriffe heraus. und das klingt
mehr als nur interessant.