radio und so.

ich hör ja nicht so viel radio. morgens beim
frühstück dudelt das radio nebenbei und dann
maximal am abend.
und natürlich beim autofahren. ein autoradio
mit cd-player oder gar wechsler ist in der blauen
elise nicht drinnen – vielleicht wird demnächst
ein billiges gekauft, oder gleich ein hübsches
mir einem neuen auto drumrum.
meist wird dann herumgezappt, was das zeug
hält. kommt eine nummer, die nicht gefällt, wird
die sendersuchtaste gedrückt, das radio kurbelt
auf die nächsthöhere belegte frequenz und
umtatat los. wieder die sendersuchtaste und
etwas köchelverzeichnetes ertönt – auch nicht
was zum autofahren. so geht´s, bis eben was
ohenfreundliches ertönt. werbung – zack.
so entdeckt man sender, die man sonst nicht
hören würde. einen ungarischen pop-sender
der sonntagsnachmittags immer specials bringt –
2 stunden lang nur „queen“ oder „stones“. oder
„radio maribor international“ mit !deutschen!
nachrichten und feiner musik.
jedenfalls hab ich mich gestern wieder beim
autobahnfahrtradiohören ein wenig geärgert.
es gibt da so radiomoderatoren, denen man ja
ein wenig zuhören würde, wenn sie nicht so
dahinsäuselten. das meiste gesagte verschwindet
im leisen monotonen dröhnen der auobahn und
der elise. dreht man die lautstärke ein wenig auf
um dem typen zu lauschen, rückt der näher ans
mikro und blärrt ins wageninnere oder die nächste
nummer zwingt zum leiser drehen – und dann
säuselt der wieder dahin.
früher mal, als ich sonntagsmorgen mit dem
auto heim kam, wars manchmal so, dass ich
in der garage noch ein weilchen im auto
gesessen bin, bis eben die nummer aus war,
dann vielleicht noch die nächste angehört. das
ist für mich auch gutes radio – wenn man daheim
ist und noch ein weilchen im auto sitzt und
einfach nur zuhört.