Eins. Zwei. Freitagstexter.

Da letztens beim relaTIEF die Freitagstextermitmachbeteiligung relatief mau war, hab ich es relatief einfach gehabt, den Freitagstexterpokal abzustauben. Aber es ist wie im Leben: Es geht immer weiter. Auch mit dem traditionellen Freitagstexter-Wettbewerb. Der ja einem simplen Regelwerk unterliegt, das jedem Bloggenden zur Teilnahme befähigt und zulässt:

  • Ein Blog haben.
  • Das nachfolgende Foto mit einer Bildunterschrift in Form eines Kommentares versehen. Jede Literaturgattung ist erlaubt.
  • Kreativität ist erwünscht.
  • Einsendeschluss ist der kommende Dienstag 23:59:59
  • Am Mittwoch wird die/der Sieger/in bekanntgegeben, die am kommenden Freitag im eigenen Blog ein Foto für eine weitere Runde Freitagstexer zur Verfügung stellt. Welches bis zum drauf folgenden Dienstag… etc.

Diesmal hab ich meinen kürzlich absolvierten Londonbesuch ein Foto entrissen, das ich hier zur Befreitagstexterung einstelle:

Schlangen nicht nur am Eingang.

Let’s go!

Kids und Chaos.

Heute morgen, am Weg ins Büro, bin ich in einen U-Bahn-Waggon eingestiegen, in dem eine große, quirlige Kindergartentruppe von 3 Pädagoginnen halbwegs in Schach gehalten wurde. Alle mit grünem Käppchen und Rucksack. Wie es sich gehört, haben die Kids bei jedem Bremsvorgang und beim etwas ruckartigen Anfahren der U-Bahn die Seele aus dem Leib gelacht. Einfach herrlich, das unverblümte, herzhafte Lachen der Kinder am Morgen.
Spannender wurde es ein paar Stationen später, als eine weitere Kindergartentruppe zugestiegen ist, ähnlich viele Kids, ähnlich gut gelaunt, alle mit Käppchen und Rucksack. Beim Anfahren der U-Bahn gab’s nun doppeltes Gelächter der Kleinen und meine Mundwinkeln gingen noch weiter nach oben. Die Gruppen hatten doppelt Spaß, die Leute auf dem Weg in die Arbeit waren teilweise doppelt genervt, weil’s doppelt so laut und es doppelt weniger Platz in der U-Bahn gab.
Mit einem „Und jetzt alle Kapperl tauschen!“ hab dann versucht, die Situation ein wenig zu entspannen und unversehens in der nächsten Station die U-Bahn verlassen.

Hoch hinauf mit dem Pokal.

Sorry, ich bin diesmal ein bissl spät dran, aber noch im Zeitrahmen. Es warad nämlich wegen der Freitagstexterei – die war in den letzten Wochen ein wenig chaotisch, aber trotzdem geht das Schlachtschiff, wenngleich auch von manchen schon als weidwund beäugt, nicht so schnell unter.
Ich hab gleich drei (in Worten: 3) Kommentare für mein Bild bekommen, was mich ebenso erfreut hat, wie der Humor, der allen innewohnte.
Aber nicht nur relativ, sondern absolut am besten hat mir jener von RELAtief gefallen, dem ich hiermit auch die Ehre übertrage, am Freitag seines Amtes zu walten.

Hochsitz

„Erde zu Erde, Holz zu Holz“ der Vergänglichkeit entgegen …!