eine caffé-latte-caffé-to-go-länge bis ins
büro schön langsam aus der müdigkeit
gehen ist mir einen kleinen morgentlichen
umweg wert.
gleich aus der bim raus und hopps ins
warme büro, das kann ich nicht, da streiken
meine füß´, die wollen wenigstens morgens
und abends was zu tun haben, wenn sie
schon den ganzen tag in der gegen herum
baumeln.
4.
jahre.
bloggerei.
zeit.
kurze&lange.
gedanken.
nichtige&wichtige.
spaß.
da&dort.
knispereien.
solche&solche.
danke.
lesern&schauern.
musterbeispiele.
tja, wenn man seinen onlinebankinglogincode immer
über den ziffernblock einzugeben gewöhnt ist und dann
aber mal an einem laptop mal die tristesse am konto
begutachten möchte, kommt man bald drauf,
dass automatisiertes zifferneingeben und code-merken
nicht ein und das selbe sind.
grr.
und je mehr man herumtüfftelt und auf einem fiktiven
ziffernblock probiert, desto mehr wird man verunsichert
und verlernt gar die eingeübte code-eingabe.
shit.
dass mir grad einfällt, mit dem bankomarkarten-code
auch nicht auf anhieb auf du zu sein, weil man ja da
auch nur ein muster drückt, beruhigt mich jetzt auch nicht.
zweimal geniest.
einfach gesund.
duft-déjà-vu, wiedermal.
die liebste liebt die äpfel+birnen-zuckerln vom hofer.
ich nicht. die sind mir zu chemisch. aber irgendwie
duften sie doch angenehm, wenn sie einen davon
neben mir verköstigt.
nämlich genau so wie die copic-marker.
was wiederum mein chemisches geschmacksempfinden,
die zuckerln betreffend, belegt
„stop me if you can“
grad auf FS1.
genialer vorspann.
einer meiner liebsten gesehenen.
scharrende hufe.
„gottseidank, sie kann blinzeln.“
gestern, am nachhauseweg in der bim,
als die kleine im wagerl aufrecht saß
und den jungen mann minutenlang mit einem
stoischen blick fixierte, der auch den seinigen
fesselte und vom wegschauen und gar vom
blinzeln abhielt, kam dann auch für ihn das
aufatmen, trotz der tatsache, dass er das
spiel verloren hatte.
links unten.
spurwechsel
schneefall pur – kaum am stephansplatz angekommen,
ist der platz wundervoll weiß. das lächeln des älteren
pärchens, das das mäandernde und sich in sich selbt
verschlängelnde spurpaar mit freude folgt und schließlich
entdeckt, dass sie selbst von ebenjener eingekreist
werden, das macht ebenso freude, wie die graupeligen
schneeflocken – widerspruch in sich, ich weiß – die
einem ins gesicht schlagen und der kleinen die augenbrauen
in die höhe ziehen.

