und es werden nicht weniger. als digiknipser drückt man ja viel
viel öfters auf den auslöser. und drum sammeln sich die bilder,
sd-card und festplatten laufen über und ich muss mich zur vernunft
mahnen, die bilder auch ausarbeiten zu lassen – das ist ja das
große leid der digiknipser, das ausarbeiten lassen.
früher war der film ausgeknipst und kam am nächsten tag zum
ausarbeiten. und die spannung war eine große, wenn man dann
die phototasche geöffnet hat. so manches hätte man lieber nicht
entwickeln lassen, dass eine oder andere war leider über- oder
unterbelichtet – aber man hatte was in der hand.
heute vermisse ich leider das „aha“, wenn man eine photo aus
der tasche zieht, an das geknipst zu haben man sich nicht erinnern
kann, oder wenn man situation im bild eingefangen hat, die man
heute auf dem display der digicam mit einem „delete“ quittiert
hätte – solche bilder brauchen eben zeit, zeit zu reifen und dann mal
in 10-20 jahren ganz gern angesehen zu werden und vielleicht gar
zu einem lieblingsphoto avancieren zu können. leider.
als digiknipser ist man dem 24er- bzw. 36er-rythmus entwachsen,
verschiebts immer wieder und denkt sich, na dieses wochenende
knips ich noch mit – aber dann. aus dem wochenende wird ein
monat, dann steht wieder ein geburtstag an – und diese bilder will
man ja auch entwickelt haben, also zuwarten.
tja, mittlerweile sinds 133 photos – und die sind schon gründlich
aussortiert. ich denk mir, wenn ich die jetzt nicht auf cd brenn‘ und
zum photolabor bring‘, dann vergammeln sie mir auf der festplatte.
„süßes oder saures!“
hab ich die kids angeherrscht,
als ich das stiegenhaus raufgezischt
bin und die bemaskten grad ihre
beute verglichen.
„süßes oder saures!“ entgegneten die.
„ich war zuerst!“ – und schon griff jeder
der dreien in seinen sack.
sockenentledigungstaktiken
im sommer wurde die erste ja schon bis zur perfektion
getrieben. ein smile im gesicht, derweil ein gekonntes
fuß-an-fuß-reiberl und flup – die füßchen sind entsockt.
verschmitzter ist’s in der bauchlage: quietschend und
lächelnd wird die aufmerksamkeit oben gebunden,
während am anderen ende der kleinen wieder mal das
liedchen „zeigt her eure füßchen, zeigt her eure zeh’n!“
angestimmt wird – wer braucht schon socken.
jetzt, schon ein wenig übermütig, wird voll auf dreistigkeit
gesetzt. ein smile, ein beherzter griff und schon sind die
socken wieder leer.
augenlicht
wenn ein lichtstrahl seitlich durchs weiße in ein auge
eindringt, die iris zum strahlen bringt und dann am
anderen ende als spotlight durchs weiße wieder raus
kommt, dann hat das schon was diabolisch wunderschönes.
chaostheorie …
im wortblog:
Ein Chaos besteht eigentlich . Außer, wir negieren inverse Ordnung ausnahmsweise vollständig, dann kracht-s und knirschts im Universum ! So schauts aus!
des lebensbaums früchtchen
vor knapp einem monat erst bei der taufe gesetzt,
kann schon die reichliche ernte eingefahren werden.
und, ha, wer sich da wieder ins bild geschummelt hat.
klack, klack!
geschmackssache
wonach schmecken eigentlich geschmacksverstärker?
beste kürbiscremesuppe
danke google, ich wußte, ich übertreibe nicht.
’s herbst’lt
und wie. nicht nur dass die nahende zeitrückstellung
sich schon mancherorts scheints von selbst einstellt,
dass libellen zu hunderten den paarungsflug exerzieren
(sorry, ihr beiden, dass ich euch beim liebesspiel gestört
hab, die fliegenden kollegen wären eh spannender
gewesen, aber es war mir unmöglich die mit der cam
einzufangen), das kapitel weinlaub ist sowieso ein
herrliches, ebenso der altweibersommer, der mich immer
wieder fasziniert.
solch sonntage sollte es öfters geben. der herbst ist
ja viel zu kurz dafür, leider.







