
… ganz schön schwer zu ermitteln. Da wird am Schwulenstrich auf den Putz gehauen, Jamie und Johann experimentieren mit Tim und Tom an Tortenaufgüssen herum, auch Koksnase Witzigmann Gorgonzolasauce viel zu lange köchelt, gären Gäste vor neben Andi und Alex vor sich, während sie auf Lachsschaumsuppe warten. In der Bäckerblume wird sogar eine vergessene Leiter portraitiert, die nach Dienstschluss fünf gelbe Godmilo-Säcke erfocht hat.
Und da soll einer einen Kommentar aussuchen, der die anderen überragt?
Liebe Freitagstexterinnen und Freitagstexer, so nicht.
So schwierig hab ich mir das nicht vorgestellt. Ein Lacher um den anderen, eine Pointe besser als die anderen. Aber wie wir aus diversen Casting-Shows kennen, zum Schluss beißen immer einen die Hunde. Oder so.
Und den gußeisernen Hosenboden braucht diesmal…
Der Wortmischer.
Wortmischer
Sein Kommentar
Ich sag’s jetzt zum allerletzten Mal: SO hat Gorgonzolasauce auszusehen!“
Virtuelle Blumengrüße und Geschenkskörbe sind unterwegs. Ich begeb mich derweil in Lauerstellung und bin gespannt, wie’s beim Wortmischer am Freitag weitergeht…
Freitagstexter. Ein heiteres Spiel um Ruhm und Ehre. Ein Bild ist mit dabei und jede Menge Synapsenkurzschlüsse.

Mit großem Stolz darf ich verkünden, dass die Ausrichtung des dieswöchigen Freitagstextens mir zugefallen ist. Die/der ehrenwerte SHHHHH hat meinen Beitrag zum letzwöchenlichen Bilde auserwählt, was mich eben jetzt auf den Plan ruft, ebenfalls ein Foto zur Befreitagstexterbetextung zur Verfügung zu stellen.
Eine Aufgabe, die nicht besonders einfach ist, sollen doch die eifrigen angehenden Freitagstexter auch ein wenig ins Grübeln geraten. Bildertechnisch hab ich ja in letzter Zeit einiges schon hier verschossen, aber in den Tiefen meines Funduses ist dann doch ein photographisches Dokument zu Tage gefördert worden, das geradezu nach dieser Aufgabe schreit.

So.
Das ist es.
Nun ans Werk.
Die Regeln sind mehr als nur einfach. Es gilt, einen Titel, eine Bildunterschrift, eine Bildüberschrift, what ever, für dieses Bild zu finden. Das Produkt eurer Phantasie kommt in einen Kommentar unters Bild und schon ist man in der großen Lostrommel, welche ich am nächsten Mittwoch rühren werde, um nach eingehender Sichtung aller eingesandten Beiträge den besten Text zu prämieren. Zu gewinnen gibt es keinen Gratis-Fußmarsch nach Paris. Nein. Sondern die Ehre, nächsten Freitag ein Bild für die nächste Runde in die Freitagstexterarena zu werfen.
Natürlich. Der Einsendeschluss. Sowas muss es ja auch geben. Der ist am 28. Oktober um 23:23:59. Alles was davor in den Kommentaren ist, spielt mit. Ich freu mich schon auf die rege Teilnahme und wünsche allen Teilnehmer kräftige Kurzschlüsse der Synapsen.
Let’s go!
Manchmal ist die Welt nur schwarz. Denn wieder weiß. Mal auch nur schwarzweiß. Und anderntags ist die Welt weißschwarz.
Narrischer Apfelbaum oder der Kanada Renette zweiter Frühling.

Ein lustiger Gesell‘, die Kanada Renette. Im Westflügel der größte
Apfel, den der Baum je in der Krone hatte.
Im Ostflügel wiederum blüht er. Ok, vielleicht als Entschuldigung,
dass der Riesenapfel der einzige seiner Art im heurigen Jahr ist.
Aber die Blüte im September? Ernsthaft? Bin gespannt wie sich
das wohl entwickeln wird. Frühlingsernte? Na das wär was.
Der Tag, an dem die Sonne vom Himmel fiel. Also nicht ganz, es ist vielmehr die Sonnenblume umgefallen.

Die Big Bella. Die größte Sonnenblume in meinem „Gärtchenchen“ hat sich
in die Horizontale begeben. Wie ein Baum. Einfach so.
Ok, es hat viel geregnet und der Boden in meinem Miniaturgarten
ist nicht der beste.
Und die Hauptblüte der Guten war ein Riesending, die mittlerweile massig
Kerne gebildet hat und die Big Bella in den letzten Tagen schon in
beträchtliche Schieflage gebracht hat. Diese sind wohl jetzt nass geworden.
Zu nass.
Seit ich ihn sah, war er mir suspekt.
Das Firmenhandy. Und was es über deinen Status in der Firmenhierarchie verrät.
Zwei Dramen. Zwei Katzen. Zwei Fenster.

Nachmittag. Ein Julitag wie er nicht sein soll. Regen. Kein Regen. Regen. Sonne. Tristesse. Wohnungskatzen machen an diesen Tagen was sie sonst auch immer machen: Beim Fenster ihrer beraubten Freiheit nachtrauern. Obwohl. Ist ihnen Freiheit überhaupt ein Begriff? Egal. Wohl aber Einsamkeit. Die Einsamkeit wenn Katzenfrauchen oder Katerherrchen nicht zuhause sind. Da sehnt man sich nach Zweisamkeit. Nach Zuneigung. Nach Ansprache. Nach was auch immer. Oder nach einem Snack. Einen fliegenden. Und mit den Tauben hier in Wien, da gibt’s für die Samtpfoten ja genügend fliegende Naschereien. Aber eben unerreichbar. Dramen sind das. Dramen, die die Natur so nicht vorgesehen hat. Das Drama im Drama ist aber, dass Schnurrli nicht alleine ist. Denn Murli aus dem Nachbarhaus, dem geht es genau so.
So blicken sie nun. Synchron, wie die Augen der Zuschauer beim Tennisspiel wie magnetisch am Flug der Filzkugeln hängen, folgen ihre Köpfe den gefiederten Freunden. Links rauf. Quer rüber. Sturzflug. Und dabei ahnen sie nicht, dass nebenan, keine 10 Meter entfernt, ein nach Zweisamkeit lechzender Fellknäul sitzt, der über jedes fremde Schnurren in freudige Extase verfallen würde. Aber so…
Geil. Geiler. Seniorenabend.
Gestern war Konzert.
Die beste Pensionistenband der Welt hat Wien ihre Aufwartung gemacht und das Happelstadion mit derben Rock ’n Roll erbeben lassen. Laut wie Sau, fetzig wie frisch aus dem Sauerstoffzelt (äh, Moment…) und energiegeladen wie ein Lastwagen voll mit den Dosen mit den zwei Stieren drauf.
Wenn man’s nicht wüßte, man würde es nicht glauben, dass da 280 Jahre (und mit Mick Taylor zeitweise 346 Jahre) auf der Bühne zeigen, wo der
geneigte Rocknroller seit 1962 den Most her holt.
Und der floss. Und wie. Zwar in Form von Bier. Und einem der geilsten
Konzerte, auf denen ich je war.

Jungs, haltet noch ein paar Jahre durch, die Kurze will euch auch mal sehen. Ich denke, dass sollte machbar sein.
Kindergeburtstagsfeiern sind kein Kindergeburtstag.
Die Kids aus meinem Freundeskreis sind eine eingeschworene Truppe. Wir Eltern natürlich auch. Drum dauern die Kindergeburtstagsfeiern auch dementsprechend länger.
Letztens war der Jubeltag meiner Kurzen dran. Und wir feierten. Die Kids haben sich mal draußen, mal drinnen zusammengerottet. Plötzlich kamen sie zu uns und sagten, dass gleich was „Großes“ passieren würde. Sie bräuchten dazu unsere Aufmerksamkeit.
Oh.
Es gab eine Vorführung.
Ein Kind. Ein Lied. Ein Tanz.
Hier das Best of der Kindergeburtstagsshowblocksetlist:

Rechts oben hab ich noch nicht entschlüsseln können.
Weiß da jemand mehr dazu?









